Tierfreunde in Angst:

Könnte Louis zurück zu seinem früheren Besitzer?

Beim Tierschutzverein gehen immer wieder Warnungen ein: Louis' früherer Besitzer könnte über eine List versuchen, den vor Kurzem noch völlig abgemagerten Hund wieder in seinen Besitz zu bringen.

Louis' Freunde sind in Sorge: Holt sich der frühere Besitzer mit List den Hund zurück?
Georg Wagner Louis' Freunde sind in Sorge: Holt sich der frühere Besitzer mit List den Hund zurück?

Immer wieder gehen bei Kerstin Lenz Warnungen von Tierfreunden ein, die Anteil am Schicksal des armen Louis nehmen. Sie befürchten, dass sich der frühere Besitzer den Bullmastiff-Rüden zurückholen will. Die Vorsitzende des Demminer Tierschutzvereins kennt diese Sorge.

Louis' früherer Besitzer, so warnen die Tierfreunde, könnte bei der kommenden Vermittlung des Hundes einen Strohmann vorschicken, um ihn zurückzuholen. Eine schreckliche Aussicht für all jene, die dem Verein immer wieder Mut zusprechen und dafür danken, dass er Louis ein besseres Leben ermöglicht hat.

Denn der Hund war praktisch bis zum Skelett abgemagert und völlig dehydriert aus einer Wohnung in Malchin geholt worden. Mittlerweile hat sich sein Zustand verbessert, wenn er auch noch nicht über den Berg ist.

Pfiffiges Veterinäramt ist mit im Boot

24 Stunden am Tag seien immer Menschen um ihn, sagt Kerstin Lenz. Schon allein deshalb hält sie es für unwahrscheinlich, dass der frühere Besitzer den vom Veterinäramt beim Verein eingewiesenen Hund heimlich zurückholen könnte.

Auch die Warnungen vor einer Vermittlung in falsche Hände nimmt sie gelassen. „Natürlich ist es eine Angst, die man haben kann“, sagt sie.

„Aber die Realität sieht anders aus. Ich vermittle seit 20 Jahren Hunde. Bisher habe ich es noch bei allen geschafft, dass ich sie nicht zurückgeben musste.“ Zudem gebe es in Demmin ein „pfiffiges Veterinäramt“, mit dem der Verein in ständigem Kontakt stehe.

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