So süß!:

Lämmchen überlebt ohne Mutter

Das kleine Lämmchen Heidi hat es geschafft: Mit nur 600 Gramm und von der Mutter verstoßen sah das vor zwei Wochen noch nicht so aus. Doch die Eheleute Karotke nahmen sich des hilflosen Tierchens an.

Helmut Karotke hält seinen Zögling, Schaf Heidi im Arm. Seit zwei Wochen päppelt das mutterlose Tier mit der Flasche auf.
Gudrun Herzberg Helmut Karotke hält seinen Zögling, Schaf Heidi im Arm. Seit zwei Wochen päppelt das mutterlose Tier mit der Flasche auf.

Helmut Karotke schaut ganz verliebt zu Heidi: Das kleine Lämmchen ziehen er und seine Frau Goscha seit zwei Wochen mit der Flasche auf. Gleich nach der Geburt war es von Mama Schaf abgestoßen worden. Und ist nun zum Flaschenkind mutiert, wird alle paar Stunden gefüttert. „Da lernt man schon mal wieder kennen, was schlaflose Nächte sind“, sagt der Wahldemminer.

Denn am Anfang musste Helmut Karotke alle zwei Stunden aus dem Bett, inzwischen sind daraus drei bis vier Stunden geworden. "Heidi hat es geschafft", sagt er ganz stolz. Am Anfang sah das nicht so aus. Das Lämmchen wog bei der Geburt am 19. März gerade mal 600 Gramm. Es war so schwach, dass es nicht einmal das Köpfchen heben konnte. "Aber unsere Heidi hat gekämpft, obwohl wir am Anfang wirklich kaum Hoffnung hatten", erzählt Goscha Karotke.

Schafe halten die Karotkes, die seit 2014 in Waldberg leben und dort das Wirtschaftsgebäude des alten Gutes ausbauen, nur als Hobby. Sechs Tiere zählt die Herde. Und es gibt noch ein zweites Lämmchen, welches die Mutter aber angenommen hat. "Ich wollte diesem Schaf auch die kleine Heidi unterschieben, aber das klappte nicht. So bestellte ich per Internet Schafsmilchpulver", erzählt Karotke.

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