Zwischen Demmin und Burow:

Lästige Wartezeiten an der Ampel haben ein Ende

Die Straßenarbeiten zwischen Demmin und Burow gehen voran. Dennoch müssen sich Autofahrer auf der Strecke auf neue Behinderungen einstellen.

Die gute Nachricht zuerst: Seit dem Wochenende ist die Landesstraße L 271 zwischen Hohenmocker und Burow wieder komplett zweispurig befahrbar. Die Straßenarbeiter haben die Asphaltdecke fertig gestellt, lästige Wartezeiten an der Ampel gehören damit der Vergangenheit an. Allerdings schleicht der Verkehr auf der gesamten Strecke zwischen Demmin und Burow noch immer mit 50 Kilometern in der Stunde dahin. Bis Ende September wird sich das voraussichtlich auch nicht ändern. So lange werden die Bauarbeiten an dem Teilstück wohl noch andauern.

„Wir liegen im Zeitplan“, sagt Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamts Güstrow. Der Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung, erklärt er, sei die Oberfläche der nagelneuen Fahrbahndecke. „Die ist noch recht glatt, deshalb wurde Splitt aufgelegt, um den Belag griffiger zu machen“, erklärt Ronald Normann.

Auch die Straßenarbeiten zwischen Demmin und Hohenmocker gehen voran, dort haben Bauarbeiter die Bankette komplett mit Schotter aufgeschüttet und Leitpfosten gesetzt. Fehlt nur noch die Fahrbahnmarkierung. Für die war es am Montag noch zu nass, die Farbe hätte auf dem feuchten Asphalt nicht gehalten. Wie Bauleiter Olaf Brentführer von der zuständigen Baufirma Koch sagte, soll deshalb in den kommenden vier Tagen markiert werden - vorausgesetzt, das Wetter stimmt. Damit kommt auf die Autofahrer erst einmal eine „fahrende Baustelle“ als neues Hindernis zu, bevor ab kommender Woche wieder die ursprüngliche Geschwindigkeitsbegrenzung gelten soll. Zwischen Demmin und Hohenmocker bekam die Landesstraße eine neue Asphaltdecke, die etwa neun Zentimeter höher liegt als bei der alten Straße.

Seit Juli hatten Autofahrer unter anderem an Baustellenampeln mit Wartezeiten von bis zu einer Viertelstunde zu kämpfen. Zwischen Hohenmocker und Burow musste die Straße komplett neu aufgebaut werden. Sie wurde laut Straßenbauamt auf 6,50 Meter verbreitert. Die Arbeiten begannen im Herbst des vergangenen Jahres, Fahrer hatten zeitweilig mit einer Vollsperrung zu kämpfen.