:

Land unter an der Trebel

Achtung Autofahrer: Der steigende Wasserstand rund um Demmin hat die Straße zwischen Wotenick und Drönnewitz erreicht. Die beliebte Abkürzung müsste dadurch eigentlich gesperrt werden.

Ein gutes Reifenprofil sollte haben, wer durch das Trebeltal von Wotenick nach Drönnewitz fährt. Dort ist die Straße teilweise überschwemmt.
Georg Wagner Ein gutes Reifenprofil sollte haben, wer durch das Trebeltal von Wotenick nach Drönnewitz fährt. Dort ist die Straße teilweise überschwemmt.

Die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage haben die Pegelstände in den Gewässern rund um Demmin erheblich ansteigen lassen. Am Mittwochvormittag lag der Peene-Pegel in Demmin bei 569 Zentimetern über dem Bezugspunkt, an der Aalbude beträgt der Wert 581 Zentimeter.

Das wirkt sich nicht nur auf den Äckern aus, wo sich teilweise bereits kleine Seen gebildet haben. Vielmehr ist auch die bei vielen Einheimischen beliebte Straße durch das Renaturierungsgebiet zwischen Wotenick und Drönnewitz teilweise überschwemmt. Damit gilt eigentlich die Sperrung bei Hochwasser.

Denn zum einen wolle man die aufgeweichten Bankette schonen und zum anderen sei es bei starkem Hochwasser schon vorgekommen, dass Autos im Wasser stehen blieben, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Jetzt überlegt man im Rathaus, wieder wie in vergangenen Jahren mit Betonblöcken zu Zufahrten abzuschneiden.