Initiatoren wollen nicht nur Windkraft nutzen:

Landwerke nehmen Formen an - langsam

Noch ist die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens von Stadtwerken aus der Region ein offener Prozess. Doch er ist offenbar ein Stück voran gekommen.

Strom aus alternativen Energiequellen zu gewinnen, das hat auch für die geplanten Landwerke im Kreis Mecklenburgische Seenplatte seinen Reiz.
Georg Wagner Strom aus alternativen Energiequellen zu gewinnen, das hat auch für die geplanten Landwerke im Kreis Mecklenburgische Seenplatte seinen Reiz.

Um die Idee eines gemeinsamen Unternehmens von Stadtwerken aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist es zwar in den vergangenen Monaten still geworden, doch geruht hat das unter dem Arbeitstitel "Landwerke" firmierende Projekt nicht. Nach Auskunft des Koordinators David Nicke wurde mittlerweile ein Gutachten erstellt, laut dem sich auch der Landkreis daran beteiligen dürfte. Zudem wurden kürzlich in Demmin verschiedene Möglichkeiten beispielsweise hinsichtlich der Rechtsform des Unternehmens vorgestellt.

Impuls für die Planungen war laut Nicke der Gedanke, als Kommunen und mittels Bürgerbeteiligung von der Windenergie zu profitieren, um so die Wertschöpfung in der Region zu behalten. Mittlerweile aber sei klar geworden, dass mehr Möglichkeiten darin steckten. Nicke denkt beispielsweise auch an Blockheizkraftwerke oder Elektromobilität. Noch aber ist die Gründung des Unternehmens keine beschlossene Sache. "Wir sind einen Schritt weiter, aber es ist ein offener Prozess", sagt er. Sollte dieser erfolgreich sein, könnte es nach Nickes  Einschätzung vielleicht schon im Sommer 2015 zur Unternehmensgründung kommen.