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Levis kämpft und bietet seiner Krankheit die Stirn

Levis leidet unter einer unheilbaren und lebensbedrohlichen Lungenkrankheit. Der tapfere 12-Jährige lässt sich aber nicht unterkriegen und kämpft weiter. Dabei können Sie ihn ganz einfach unterstützen!

Vortrag über seine Zeit in Spanien: Bewusst hatten Levis und Blanka M. als Tafelbild-Überschrift die Internetadresse von dem Verein gewählt, der sich für die Anerkennung der Krankheit Lungenfibrose einsetzt.
Ulrike Rosenstaedt Vortrag über seine Zeit in Spanien: Bewusst hatten Levis und Blanka M. als Tafelbild-Überschrift die Internetadresse von dem Verein gewählt, der sich für die Anerkennung der Krankheit Lungenfibrose einsetzt.

Die Geschichte eines Jungen aus Siedenbüssow, ein Ortsteil von Alt Tellin, geht unter die Haut: Levis M. leidet seit seiner frühsten Kindheit unter einer unheilbaren und lebensbedrohlichen Lungenkrankheit. Doch der Zwölfjährige bietet seinem Schicksal tapfer die Stirn.

Immer, wenn es seine Kräfte erlauben, besucht er die Regionale Schule in Loitz. Seine Lehrer, und vor allem auch seine Mitschüler aus der fünften Klasse, haben sich darauf eingestellt, dass Levis stets mit einem transportablen Sauerstoffgerät verbunden sein muss. Sein Lungenvolumen beträgt nur noch rund 17 Prozent.

Seine Lunge braucht mildes Klima

Deshalb verbringt er, gemeinsam mit seiner Mutter, einige Winterwochen in Spanien. Levis Lunge braucht dringend mildes Klima. Doch das bedeutet nicht, dass der Fünftklässler dort ausschließlich Ferien machen kann. Die Loitzer Lehrerin Dietgard Lenz unterrichtet ihn per Videoliveschaltung, seine Mutter übernimmt den Hausunterricht.

„Wir sind Frau Lenz sehr dankbar dafür, überhaupt allen an der Schule, die uns offen begegnen, sich auf die Situation mit Levis einstellen“, sagt Blanka M. So funktioniert gelebte Inklusion.

Krankheit anerkennen

Genau das macht Blanka M. auch Mut, sich für einen Verein einzusetzen, der darum kämpft, dass die seltene Krankheit, Idiopathische Lungenfibrose, europaweit anerkannt wird. „Wenn wir das erreichen, dann gibt es mehr Möglichkeiten, Gelder für die Erforschung der Krankheit zu bekommen“, sagt die Siedenbüssowerin.

Mehr Infos zum Verein und die Möglichkeit an der Petition teilzunehmen gibt es unter: www.ipfcharter.org/die-charta-ger/

 

 

Kommentare (1)

Da wird im Fernsehen eine Dokumentation gezeigt, von einem afghanischen Mädchen, welches nach Deutschland geholt wurde und dem man hier in mehrfachen OP s das Bein wiederhergestellt hat, für deutsche kinder muss in der Presse fur Geld gebettelt werden. Lächerlich. Drogensuchtige und Alkis kriegen alles hinten rein finanziert. Schwer kranke Kinder müssen auf Spenden aus der Bevölkerung hoffen. Das soll richtig sein? Und alle sollen das richtig finden? Herr Glawe , helfen sie dem Jungen ein wurdiges Leben zu führen, ohne überall zurück stecken zu müssen.