Konkurrenz drückt auf die Preise:

Mindestlohn trifft Bäckereien hart

Die Einführung des Mindestlohns im Januar bekommen gerade die kleinen Bäckereien in der Region zu spüren. Und wohl auch die Kunden. Werden Brot und Brötchen teurer?

Die Bäckerei Bräsel stellt Brot und Kuchen noch selbst her. Die Einführung des Mindestlohns ab Januar trifft das kleinen Unternehmen hart.
Johanna Meyer-Gohde Die Bäckerei Bräsel stellt Brot und Kuchen noch selbst her. Die Einführung des Mindestlohns ab Januar trifft das kleinen Unternehmen hart.

Die Kunden im Demminer Land müssen im nächsten Jahr mit höheren Preisen für Brot und Brötchen rechnen. Die Einführung des Mindestlohns ab Januar trifft die kleinen Bäckereien in der ganzen Region hart. "Besonders für kleine und mittelständische Firmen ist es schwer, die Mehrkosten zu stemmen", sagt Heinz Essel, Geschäftsführer der Bäckereivereinigung Nord. Die Folge: Die Bäckereien müssen sparen, wo es nur geht.

"Wir sind bereits seit mehreren Monaten dabei, die Preise vorsichtig anzuheben", sagt Patrick Bräsel von der Bäckerei Bräsel in Demmin. "Uns bleibt gar nichts anderes übrig. Das ist traurig, aber was soll man machen", sagt auch Anneliese Corsten, Inhaberin der Stadtbäckerei. Wie hoch die Preissteigerungen sein werden, ist aber noch unklar.

Discounter und Supermärkte, die inzwischen alle industriell hergestelltes Brot und Brötchen anbieten, sind für die traditionellen Bäckereien schon seit Langem eine große Konkurrenz. Im vergangenen Jahr musste die Demminer Bäckerei Gutzmer kurz vor ihrem 50. Jubiläum schließen.

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