Alle loben sich gegenseitig:

"Monis Rache" kommt wohl auch 2017 nach Tutow

"Monis Rache" auf dem Tutower Flugplatz findet 2017 wohl eine Fortsetzung. Denn sowohl die Gemeinde als auch die Veranstalter zeigen sich sehr zufrieden mit der Premiere.

"Monis Rache": Obwohl es am Wochenende jede Menge Musik auf dem Flugplatzgelände gab, hat man davon in Tutow selbst kaum etwas gehört - Dank extra aufgetürmter Wände aus Strohballen.
Ulrike Rosenstädt "Monis Rache": Obwohl es am Wochenende jede Menge Musik auf dem Flugplatzgelände gab, hat man davon in Tutow selbst kaum etwas gehört - Dank extra aufgetürmter Wände aus Strohballen.

Die umfangreichen Maßnahmen zum Schallschutz haben offenbar gewirkt, der zeitweise wehende Ostwind tat dann noch sein Übriges: Zumindest lärmtechnisch haben die Tutower so gut wie nichts vom jüngsten großen Trubel auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes am Westrand des Ortes mitbekommen.

Dabei hatten dort Hunderte vorwiegend junge Leute über vier Tage lang ihre Vorstellungen eines freien Lebens zelebriert – mit jeder Menge Bühnen und Bands, Kunst und Camping, Installationen und Workshops. Was durch den Titel "Monis Rache" erst mal recht martialisch klang, tat offensichtlich niemanden wirklich weh, abgesehen von ein paar Schnittwunden an den Füßen, Mückenstichen und Kater-Kopfschmerzen.

"Monis Rache" kam bei allen gut an

Kein Wunder also, dass die Bilanz auf allen Seiten positiv ausfällt, Veranstalter und Kommune lobten sich gegenseitig in den höchsten Tönen. "Wir hatten hier ein gutes Gefühl schon zu Anfang", erinnerte Florian Mez als einer der "Drahtzieher" an die ersten Kontakte. Dieses Gefühl habe sich im Nachhinein mehr als bewahrheitet.

"Unsere Ängste sind verflogen", bestätigte Bürgermeister Roland Heiden den positiven Eindruck. "Diese Truppe ist eigentlich das Beste, was uns dort bisher passiert ist", resümierte auch Abgeordneter Alfred Koch, der so etwas wie den Verbindungsmann zwischen dem Organisations-Team und der Kommune darstellte und häufig vor Ort war.

Gutes Geschäft für die Region

"Definitiv", antwortete Florian Mez auf die Frage, ob eine Fortsetzung geplant sei. "Monis Rache" scheint in Tutow also längst nicht vorbei. Ein Umstand, der sicher auch bei den Geschäften in Tutow und Jarmen gut ankommen dürfte. Die registrierten zum Wochenende schließlich einiges an zusätzlichem Umsatz durch die teils von weither angereisten Festival-Teilnehmer, insbesondere was Getränke angeht.

 

 

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Kommentare (1)

Dessen Rache beschränkte sich ja bekanntermassen nicht nur auf ein paar Mückenstiche und Kopfschmerzen ... da könnte so ein Festival auch schnell mal in die Hose gehen.