Berufsschule Demmin:

Nobelfahrzeuge brauchen Bewegung

Lehrautos in der Berufsschule sollen jetzt für den Straßenverkehr genutzt werden. Der Antrag an den Landkreis ist gestellt.

Rolf Peters, Vorsitzender des Fördervereins der Berufsschule (Mitte), übergibt an Lehrer Ingo Griebsch (links) und Zweigstellenleiter Gunnar Seemann die Schlüssel für den neuen Audi der Lehrwerkstatt.
Gudrun Herzberg Rolf Peters, Vorsitzender des Fördervereins der Berufsschule (Mitte), übergibt an Lehrer Ingo Griebsch (links) und Zweigstellenleiter Gunnar Seemann die Schlüssel für den neuen Audi der Lehrwerkstatt.

Ein nobles Fahrzeug, einen Audi Q 5 Hybrid hat die Berufsschule Demmin für die Lehrwerkstatt der Kfz-Mechatroniker und Servicemechaniker erhalten. Damit haben die Lehrlinge in der Hansestadt beste Voraussetzungen für ihre Berufsausbildung. Der Verein Freunde der Berufsschule des Kfz-Gewerbes hat sich darum gekümmert, dass es dieses Fahrzeug jetzt gibt. „Noch vor einigen Jahren hat der Landkreis die doch meist fünfstellige Summe für so ein Fahrzeug bezahlt. Das gibt der Haushaltsplan inzwischen nicht mehr her, darum ist der Förderverein gefragt“, sagt Rolf Peters, Vorsitzender des Fördervereins der Berufsschule. Jetzt stehen zwei große Audis in der Lehrwerkstatt. Aber sie dürfen nicht im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden, da die Autos nicht angemeldet sind und auch über keine Versicherung verfügen.

„Es ist aber wichtig, dass diese Fahrzeuge bewegt werden. Die Batterien sind schnell runter, wenn wir, ohne dass sie gefahren werden, benutzen und daran schrauben. Die Batterie kann sich aber nur während der Fahrt wieder vollständig aufladen“, sagt Lehrer Ingo Griebsch. Darum haben Förderverein und Schule jetzt einen Antrag an den Landkreis gestellt, um mit roten Kennzeichen und einer Versicherung die Autos auch aus der Werkstatt fahren zu dürfen. Jetzt hofft man die Lösung des Problems.

 

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