Elon wütet :

Noch trotzt das Demminer Land den Orkanböen - fast

Die ersten Ausläufer des Orkantiefs "Elon" haben die Peenetal-Region erreicht. Bislang steht noch alles, wo es hingehört. Die Feuerwehren mussten trotzdem schon raus, denn es gab mächtig Kleinholz.

In Quitzerow Siedlung brachen die Sturmböen einige große Äste aus den Kronen der Alleebäume. Die Feuerwehr räumte sie schnell von der Straße.
Thoralf Plath In Quitzerow Siedlung brachen die Sturmböen einige große Äste aus den Kronen der Alleebäume. Die Feuerwehr räumte sie schnell von der Straße.

Die Kirchturmuhr von St. Bartholomaei schlug gerade zwölf, als am Himmel über Demmin die Hölle losbrach. Mit Blitz und Donner, Hagel und schweren Sturmböen fielen die ersten Ausläufer des Orkantiefs "Elon" in der Mittagsstunde über die Hansestadt her. Doch die Bäume im Demminer Land wurzeln offensichtlich tiefer als anderswo im Nordosten: Während der heftige Sturm in Nachbarregionen Lkw umstürzte und Dächer abdeckte, kamen Passanten und Hausbesitzer in und um Demmin glimpflich davon.

Vor allem die Autofahrer hatten allerdings auch großes Glück: Gegen 13 Uhr mussten die Feuerwehren Kletzin und Pensin aus, um in Höhe Quitzerow-Siedlung einige große Äste von der Straße zu räumen. Wären sie auf vorbeifahrende Autos gestürzt - das hätte böse ausgehen können. Die Allee zwischen Kletzin und Demmin wurde von den ersten Böen des Orkantiefs arg gerupft, Bäume stürzten allerdings nicht um.

Auch die Demminer Feuerwehr hatte ihren ersten Windbruch-Einsatz schon gegen 12.30 Uhr, der war allerdings schnell zu Ende: In der Siedlung am Devener Holz hatte es einen großen Ast heruntergebrochen, er hing gefährlich über dem Gehweg und wurde von den Feuerwehrleuten beiseite geräumt.

 

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