Verkehrskollaps droht:

NPD marschiert am Sonntag durch Demmin

Drei Demonstrationen von Rechten und Linken, dazu mehrere Mahnwachen, Menschenaufläufe spätabends am Hafen und viel Polizei: Am 8. Mai wird es eng in der Hansestadt.

Mit ihrem Banner "Unser Kreuz hat keine Haken" macht die Kirche klar, was sie vom rechtsextremen Aufzug zum 8. Mai hält. Foto: Georg Wagner
Georg Wagner Mit ihrem Banner "Unser Kreuz hat keine Haken" macht die Kirche klar, was sie vom rechtsextremen Aufzug zum 8. Mai hält. Foto: Georg Wagner

Denn wegen der angekündigten Demonstrationen ist ab dem späten Sonntagnachmittag mit starken Verkehrseinschränkungen in Demmin zu rechnen. "Etwa ab 15 Uhr wäre ich schon vorsichtig mit reinfahren, weil es zu Behinderungen kommen kann", warnt die Sprecherin der Polizeiinspektion Neubrandenburg, Karen Lütge. "Ab 16 Uhr sollte man zusehen, dass man die Stadt umfährt."

Mahnwachen, Aufmärsche und Gegendemos

Fünf Mahnwachen unter anderem von der Linkspartei am Geselliusplatz, den Grünen am Luisentor und der IG Metall am Hafen wurden angemeldet, dazu drei Aufzüge. Das werden außer dem Aufmarsch der NPD und ihrem Umfeld, der ab 19 Uhr angemeldet ist, zwei Gegendemonstrationen sein.

Zum einen hat die Antifa für 17 Uhr einen Zug vom Bahnhof über die Pfarrer-Wessels- und Clara-Zetkin-Straße angemeldet, zum anderen wird zur gleichen Zeit eine Demonstration des "Aktionsbündis 8. Mai" für ein tolerantes und weltoffenes Demmin nach dem um 16.30 Uhr beginnenden Gottesdienst in der Kirche vom Markt über die Rudolf-Breitscheid- und Clara-Zetkin-Straße zum Barlachplatz führen.

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