Bürgerwiesen in Demmin unter Wasser:

Personalnot im Amt verhindert Damm-Rückbau

Zum Schutz gegen Überschwemmungen will das Staatliche Amt die Querung des Richtgrabens entfernen.

Für Fußgänger ist der Damm über den Richtgraben eine kurze Verbindung zwischen Lindenstraße und Richtgrabenweg. Allerdings soll er auch mit zu den immer wieder auftretenden Überschwemmungen im Richtgrabenweg beitragen.
Georg Wagner Für Fußgänger ist der Damm über den Richtgraben eine kurze Verbindung zwischen Lindenstraße und Richtgrabenweg. Allerdings soll er auch mit zu den immer wieder auftretenden Überschwemmungen im Richtgrabenweg beitragen.

Dass die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes in den Demminer Bürgerwiesen A aufgeschoben wurde, ist dem knappen Personalbestand des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) in Neubrandenburg geschuldet. Nach Auskunft des Abteilungsleiters Bodo Heise fielen die ursprünglich bereits für dieses Jahr geplanten Baumaßnahmen der Langzeiterkrankung des zuständigen Mitarbeiters zum Opfer. Reserven, um dies aufzufangen, habe das Amt nicht gehabt. Jetzt soll das Ganze im nächsten Jahr anlaufen. Derzeit sei man dabei, die Grundstücksfragen zu klären, sagte Heise. Unter anderem soll der nur für Fußgänger nutzbare Damm über den Richtgraben verschwinden, um den Wasserabfluss zu verbessern.

Derzeit wird bei starken Regenfällen der Richtgrabenweg immer wieder überschwemmt. Das liegt zum einen am hohen Grundwasserspiegel in diesem am tiefsten gelegenen Bereich der Stadt und zum anderen daran, dass die Regenwasserleitung in den Richtgraben führt. Bei steigendem Wasserstand wird dadurch der Wasserabfluss behindert.

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