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Polizei wehrt sich nach Demo in Demmin gegen Kritik

Nicht ganz so reibungslos wie in offiziellen Verlautbarungen lief laut „Aktionsbündnis 8. Mai” das Geschehen rund um den Aufmarsch der Rechten in Demmin ab.

Am Hafen zog auch eine Hundestaffel der Polizei auf, um die verschiedenen Gruppen auseinanderzuhalten. Die Tiere seien aber nur präsent gewesen, nicht aktiv eingesetzt worden.
Georg Wagner Am Hafen zog auch eine Hundestaffel der Polizei auf, um die verschiedenen Gruppen auseinanderzuhalten. Die Tiere seien aber nur präsent gewesen, nicht aktiv eingesetzt worden.

Aus Sicht der Polizei ist am 8. Mai in Demmin alles weitestgehend störungsfrei verlaufen. Doch das Aktionsbündnis 8. Mai wirft der Polizei vor, Protestierende an vielen Stellen schikaniert und den Zugang zu einer genehmigten Mahnwache oft versperrt zu haben.

„Der Druck von der Polizei war sehr groß“, so Kerstin Lenz vom Aktionsbündnis. Darüber hinaus kursiert im Internet die Behauptung, der Staatsschutz habe im Vorfeld in Greifswald Druck auf ein Busunternehmen ausgeübt, damit dieses ein Busangebot zur Fahrt nach Demmin zurücknehme.

Unberechenbarer Tag

Das alles weist die Polizei entschieden zurück. „Die Busunternehmen haben sich an uns gewandt, um sich über die Gefährdungslage zu informieren“, sagt Diana Mehlberg. Man habe ihnen dann verkehrsrechtliche Informationen gegeben.

Auch das starke Polizeiaufgebot hatte seinen Grund. Im Internet sei auch in anderen Bundesländern dazu aufgerufen worden, „Demmin als Generalprobe für den G 20-Gipfel in Hamburg zu nutzen.“ Das machte den Tag ziemlich unberechenbar.

In einem Live-Ticker hat der Nordkurier von den Demonstrationen berichtet, Sie finden ihn hier zum Nachlesen.

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Kommentare (4)

Erkenntnisse aus investigativen Erkundungen hat die Polizei sinnvoll umgesetzt und Randale oder Angriffe auf friedliche Demonstranten verhindert. Das ist gut so. Die armen frustrierten Antifa u.Konsorten aus weiter Ferne konnten niemanden angreifen bespucken oder schlagen....was ein Deasaster so eine Enteuschung aber auch....und Schuld ist die Polizei. Vielleicht haette sie wie 1933 die Krawallmacher unterstuetzen sollen ? So konnte eine friedliche Trauerkundgebung ihren Fortlauf nehmen und Demokratiefeinde mussten kuschen !

Die Landespolizei musste den Trauerzug vor den Übergriffen der angereisten Linken beschützen. Man möchte sich lieber nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn sie nicht so deutlich Präsenz gezeigt hätte.

...sinnvoll umgesetzt." Blabla. Waren Sie während der Ermittlungsarbeiten dabei oder verfügen Sie über spezielle Quellen?

Staastsschutz war investigativ aktiv. Schlaumeier!