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Protest-Spalier bleibt Merkel wohl erspart

Immerhin in Demmin ist die Kanzlerin noch uneingeschränkt willkommen: Bislang sind laut Behörden jedenfalls keine Gegenveranstaltungen zum CDU-Aschermittwoch geplant.

Den Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim politischen Aschermittwoch der CDU in Demmin werden dieses Jahr voraussichtlich keine Gegenkundgebungen säumen.
NK-Archiv Den Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim politischen Aschermittwoch der CDU in Demmin werden dieses Jahr voraussichtlich keine Gegenkundgebungen säumen.

Wenn am 10. Februar Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) traditionsgemäß zum Politischen Aschermittwoch in Demmin vorfährt, bleibt ihr aller Voraussicht nach ein Spalier von Gegendemonstranten erspart. Nach Auskunft des zuständigen Ordnungsamts ist bisher keine Gegenveranstaltung angemeldet. Wobei jedoch nicht ausgeschlossen sei, dass das noch geschehen könne.

Schon bei der ersten Aschermittwochsveranstaltung der Landes-CDU in Stavenhagen hatte die Linkspartei eine Gegendemonstration organisiert und das später auch in Demmin gemeinsam mit anderen fortgesetzt. In den vergangenen zwei Jahren aber hatte sie darauf verzichtet und stattdessen unter anderem regierungskritische Plakate in der Stadt aufgehängt.

Auch in diesem Jahr werden die Linken nicht protestierend an der Zufahrt zur Tennishalle stehen. „Aus dem Alter sind wir raus“, so ihr Landtagsabgeordneter Peter Ritter. Stattdessen wende man sich mit einer Postkartenaktion direkt an die Bürger. Dabei gehe es aber mehr um die Landtagswahl im Herbst. Die AfD wird - nach dem Protest beim CDU-Parteitag in Neubrandenburg Ende Janaur - wohl ebenfalls auf eine Kundgebung verzichten, hieß es auf Nordkurier-Anfrage.