Havarie in Deven:

Rohrbruch legt Dörfer trocken

Kein Wasser für Kaffee und Kochen: Und das war nicht die erste Havarie in Deven. So kann es nicht weitergehen.

Wasser am Straßenrand statt im Rohr: Stundenlang war die GKU damit beschäftigt, den Rohrbruch an der B 110 in Deven zu flicken.
Georg Wagner Wasser am Straßenrand statt im Rohr: Stundenlang war die GKU damit beschäftigt, den Rohrbruch an der B 110 in Deven zu flicken.

Die Wasserversorgung soll für die Menschen in den Demminer Ortsteilen Deven und Drönnewitz in Zukunft endlich wieder sicherer werden. Dort sollen die alte Leitung gegen neue PE-Rohre getauscht werden. Das erklärte der Demminer Betriebsleiter des Versorgungsunternehmens GKU, Klaus Ehlert, jetzt auf Anfrage des Nordkuriers.

Ehlert zieht damit die Konsequenz aus drei Rohrbrüchen, die in den vergangenen Jahren die beiden Dörfer trocken legten. Der letzte davon ereignete sich am gestrigen Donnerstag in Deven. „Morgens haben uns Kontrolleure des Straßenbauamtes Bescheid gegeben, dass am Rand der Straße Wasser herauskam“, sagte er. Vor Ort stellten seine Mitarbeiter dann fest, was sie schon geahnt hatten. Wieder einmal war die Rohrleitung unter der B 110 gebrochen. „Wenigstens“, so Klaus Ehlert, „ist es nicht nachts passiert. Am Tag lässt sich die Reparatur besser organisieren.“

Um das Leck zu beseitigen, waren seine Kollegen stundenlang im Einsatz. Die stark befahrene Bundesstraße war in dieser Zeit halb-seitig gesperrt. Das wird auch beim Austausch der Rohre wieder nötig. Möglichkeiten dafür will Betriebsleiter Klaus Ehlert nun mit dem Straßenbauamt absprechen. Er schätzt, dass die Arbeiten in zwei bis drei Monaten beginnen können.