Verdiente Feier:

Sarower Jugendwehr gehört zu den Landesbesten!

Wenn im nächsten Jahr der Bundesausscheid der Jugendwehren startet, sind die Sarower mit von der Partie. Sie holten jetzt den zweiten Platz beim Landeswettbewerb und können ihr Glück kaum fassen.

Mit Plakaten, Sirene und lautem Gejubel wurden die Kameraden der Jugendfeuerwehr Sarow zu Hause erwartet.
Jana Otto Mit Plakaten, Sirene und lautem Gejubel wurden die Kameraden der Jugendfeuerwehr Sarow zu Hause erwartet.

Mit lautem Gejubel und selbst gebastelten Plakaten wurden die Mitglieder der Sarower Jugendwehr Sonntagmittag zu Hause begrüßt. Die Kinder und Jugendlichen haben beim Landeswettstreit in Neu Bukow den zweiten Platz belegt und sich somit für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

Schnell hatte sich diese Nachricht herumgesprochen und die Feuerwehrleute sowie Sarows Bürgermeister Friedhelm Wyrwich bereiteten den Mädchen und Jungen ganz spontan einen sehr herzlichen Empfang. So richtig fassen können die Sarower ihren Erfolg auch einen Tag danach noch nicht. „Damit hat niemand von uns gerechnet“, sagt Marian Dudda. Er ist Jugendwart der Truppe und auch für die Ausbildung der jungen Leute mitverantwortlich.

Die intensiven Vorbereitungen, zweimal in der Woche wurde trainiert, haben sich gelohnt. „Die 400-Meter-Bahn lief ohne Probleme. Da konnten die Jugendlichen ihre Trainingsleistungen bestätigen. Bei der 75-Meter-Bahn wurde uns ein Fehler untergejubelt. Das war schon ärgerlich“, schildert Marian Dudda. Gereicht hat es am Ende trotzdem und nur das zählt. Dabei sah es am Wettkampfmorgen noch gar nicht danach aus, dass die Sarower ganz oben mitspielen könnten. Gleich zwei Leute waren verletzt und konnten gar nicht erst antreten. Das wurde eng. „Glücklicherweise sprangen uns die Golchener zur Seite und liehen uns eine Starterin aus“, sagt Marian Dudda. Auf Unterstützung der Golchener, die übrigens den vierten Platz beim Landeswettbewerb erreichten, werden die Sarower wahrscheinlich auch beim Bundeswettstreit nicht verzichten können. Denn konnten sie jetzt eine Mannschaft aus zehn- bis 17-jährigen zusammenstellen, müssen die Jugendlichen dann beim Bundesausscheid zwischen 12 und 16 Jahren alt sein. Durch diese Regelung darf ein Teil der jetzt Aktiven nicht antreten.

Bis es nach Bad Homberg geht, bleibt noch knapp ein Jahr Zeit. Erst mal zum Feiern, zum fleißigen Trainieren, aber auch, um Sponsoren zu finden. Natürlich ist es eine Ehre als eine von zwei Jugendwehren aus Mecklenburg-Vorpommern zum Bundeswettbewerb fahren zu dürfen, doch ohne finanzielle Unterstützung wird das kaum möglich sein. Daran erinnern sich die Sarower noch gut, schließlich vertreten sie ihr Bundesland dann bereits zum zweiten Mal.

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