Alles viel zu eng:

Schon wieder Stress mit den Schulbussen

Erst der Ärger um die Bäume, nun scheint auch noch die Fahrbahn zu eng: Die Schulbusse in Demmin haben zu wenig Platz.

Der neue Buswendeplatz an der Demminer Fritz-Reuter-Schule macht schon wieder Ärger. Eigentlich war der Kreisel für Gegenverkehr ausgelegt. Jetzt reicht der Platz doch nicht.
Thoralf Plath Der neue Buswendeplatz an der Demminer Fritz-Reuter-Schule macht schon wieder Ärger. Eigentlich war der Kreisel für Gegenverkehr ausgelegt. Jetzt reicht der Platz doch nicht.

Noch ist der neue Buswendeplatz an der Fritz-Reuter-Schule nicht mal richtig fertig, da macht er schon Ärger. Das Problem: Die Busse haben nicht so viel Platz wie gedacht. Die brauchen in der Wendeschleife den gesamten Querschnitt der Fahrbahn und kommen deshalb im Gegenverkehr nicht aneinander vorbei. Auf den Fehler wies Bernd Koltz (Die Linke) am Mittwoch im Stadtparlament hin.

Das Ganze wäre noch zu verschmerzen, da in der Praxis offenbar viel weniger Busse an der Schule halten als angenommen. Eine weitere Folge stimmt bedenklicher: Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, dürfen den Platz nun mit ihren Autos nicht mehr befahren. Sie halten darum in der Frauenstraße, die Kinder müssen ohne Schutz über eine der am stärksten befahrenen Straßen der Stadt. Koltz: „Wir müssen uns ernsthaft Gedanken um die Sicherheit machen. Das kann so nicht bleiben.“ Denn auch wenn nun, trotz Verbotsschild, mancher einfach den Buswender befahren würde, sei das keine Lösung: „Dort behindern die Autos dann die Schulbusse.“

Das Thema soll nun noch einmal im Bauausschuss zur Sprache kommen. Dessen Chef Rainer Tietböhl (SPD) stellte allerdings klar, dass die Schleife nach beschlossenen Plänen entstanden sei: „Wir können jetzt nicht so tun, als sei alles falsch, was da gebaut worden ist.“

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