Erhöhung erst in zwei Jahren?:

"Schonfrist" bei Abwasserpreis

Die Grenzwerte bei Klärschlamm können die Bürger in der Region belasten - im Portemonnaie.

Kläranlagen produzieren nicht nur sauberes Wasser, sondern als Rückstände auch Klärschlämme. Sie könnten bald die Abwasserentsorgung erheblich verteuern.
Archiv/Georg Wagner Kläranlagen produzieren nicht nur sauberes Wasser, sondern als Rückstände auch Klärschlämme. Sie könnten bald die Abwasserentsorgung erheblich verteuern.

Den Bürgern im Bereich Demmin und Altentreptow bleibt offenbar noch eine Schonfrist bis zur Erhöhung des Abwasserpreises. Ging der Vorstand des Zweckverbandes im August davon aus, dass sie schon im nächsten Jahr unumgänglich werden könnte, so ist jetzt die Rede vom Jahr 2017. Bis dahin könnten die erhöhten Kosten noch aufgefangen werden, hieß es in der Zweckverbandsversammlung am Donnerstagabend.

Sie gehen zurück auf eine Senkung der Grenzwerte beim Klärschlamm in Deutschland. Er kann dann nicht mehr in der Landwirtschaft verwertet werden, sondern muss in die Verbrennung. Das aber ist wesentlich teurer. Auffangen wollen der Zweckverband und seine Betreibergesellschaft GKU das zunächst noch, indem sie unter anderem die Ausgaben für Instandhaltung reduzieren. "Wir haben da noch etwas Potenzial", sagte GKU-Geschäftsführer Frank Strobel. Gleichzeitig wolle man versuchen, alternative Entsorgungswege zu finden. Gemeint ist damit wohl der Export nach Polen, wo der Klärschlamm weiterhin als Dünger in der Landwirtschaft verwendet werden könnte.

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