Nach dem "Horror-Trip" nach Italien:

Schüler glücklich wieder zu Hause

Ende einer Studienfahrt mit bösen Überraschungen: Kurz nach 7 Uhr fuhr heute Morgen der Ersatzbus aus Verona mit Demminer Gymnasiasten vor.

Endlich zu Hause: Als der Bus aus Verona mit den Elftklässlern vor dem Gymnasium vorfuhr, gab es viele Umarmungen.
Georg Wagner Endlich zu Hause: Als der Bus aus Verona mit den Elftklässlern vor dem Gymnasium vorfuhr, gab es viele Umarmungen.

Tränen, Freude und viele Umarmungen: Bei der Ankunft des Ersatzbusses, der Demminer Gymnasiasten von ihrer Studienfahrt nach Verona zurückholte, ließen Eltern und Schüler heute morgen ihren Gefühlen freien Lauf. Denn als die Jugendlichen und ihre beiden Lehrerinnen vor dem Gymnasium aus dem vom Radiosender „Ostseewelle“ organisierten Bus stiegen, ging für sie eine Reise zu Ende, die sie aufgrund von gravierenden Mängeln am Bus teilweise als "Horror-Trip" empfunden hatten. "Wir sind froh, dass wir wieder hier sind", sagte beispielsweise die Elftklässlerin Maxie Schmidt aus Jagetzow.

Gleich im Anschluss an die Willkommenszeremonie erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Dabei kündigte Schulleiter Dirk Kollhoff an, dass die Schule in Absprache mit dem Ministerium Regressforderungen stellen werde. Nach seinen Worten hatte das Gymnasium im vergangenen Jahr mit dem Reiseveranstalter gute Erfahrungen gemacht. Die Schuld für die desaströse Fahrt nach Verona sieht er offenbar vor allem bei dem vom Reiseveranstalter beauftragten Busunternehmen. Dessen Geschäftsführer hat bisher alle Vorwürfe zurückgewiesen.

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