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Schüler in Israel gut aufgenommen

VonKathrin WernerIm Rahmen des Hanning-Schröder-Projekts weilen derzeit Schüler des Demminer Goethegymnasiums in Israel. Von ihrer Reise berichten sie in ...

Einer der ersten Wege zog die Demminer an den Strand von Haifa. [KT_CREDIT] FOTO: Kathrin Werner

VonKathrin Werner

Im Rahmen des Hanning-Schröder-Projekts weilen derzeit Schüler des Demminer Goethegymnasiums in Israel. Von ihrer Reise berichten sie in loser Folge.

Demmin/Haifa.Die Stunde bis zum Eintreffen der Gastfamilien nutzten wir gleich, um ersten Kontakt mit Mittelmeerwasser an israelischer Küste zu machen. Die Begrüßung durch die Israelis war sehr herzlich. Die Jugendlichen kannten sich bereits vom Foto her – Internet macht’s möglich!
Am Montag und Dienstag dieser Woche wurden in Israel der Memorial Day und der Unabhängigkeitstag begangen. Die Art und Weise der Zeremonien und Feierlichkeiten ist uns sehr fremd und teilweise unverständlich, aber mit der Geschichte des Landes erklärbar. Die freien Tage nutzten unsere Schüler mit ihren Gastfamilien zu Unternehmungen und Ausflügen verschiedenster Art, zum Beispiel um die Stadt Nazareth, den See Genezareth oder das Jordantal kennen zu lernen. Israel ist viel grüner als erwartet, allerdings gibt es hier kaum Wald und wenn, dann sehr spärlich und mit recht kleinen Bäumen, meist kiefernartig.
Haifa ist eine sehr moderne Stadt, die ständig im Wachsen begriffen ist. Die Hänge des Karmelgebirges werden immer weiter besiedelt und bebaut.
Die städtische Schule für Kunst und Design, mit der wir über unser Hanning-Schröder-Projekt verbunden sind, ist eine Schule mit vielfältigen Möglichkeiten der Ausbildung. Neben dem regulären Unterricht, der in den Inhalten dem unseren gleicht, gibt es umfangreiche Kurse in Musik, Fotografie, klassischem Tanz, künstlerischem Design, Malerei oder Modedesign, die in die Abschlüsse einbezogen sind.
Die israelischen Jugendlichen unter der Leitung von Daniel Akiva üben instrumentale Stücke des Rostocker Komponisten Hanning Schröder ein. Der Schwerpunkt der Vorbereitung unserer neun Schüler durch Matthias Wie-
czoreck lag auf dem Einstudieren von Liedern, die Schröder entweder selbst geschrieben oder adaptiert hat. Es gibt hier Einzel- und gemeinsame Proben, auch einen Improvisations-Workshop. Am Montagabend wird es das gemeinsame Konzert mit Werken von Hanning Schröder hier an der Schule geben. Als Gast werden wir die Tochter Schröders, Nele Hertling aus Berlin, begrüßen, die extra aus Deutschland anreist.

Kathrin Werner ist Lehrerin am Gymnasium und Projektleiterin.