Feuerwehreinsatz:

Schwelbrand unterm Dachstuhl

Auf dem Weg zur Arbeit bemerkte ein Mann in Sanzkow Qualm im Anbau und alarmierte die Feuerwehr. Die machte sich auf das Schlimmste gefasst.

Die Feuerwehren aus Sanzkow, Siedenbrünzow und Demmin rückten Donnerstag gegen 5 Uhr aus, um in Sanzkow einen Dachstuhlbrand zu löschen.
Peter Schönfeld Die Feuerwehren aus Sanzkow, Siedenbrünzow und Demmin rückten Donnerstag gegen 5 Uhr aus, um in Sanzkow einen Dachstuhlbrand zu löschen.

Schreck in der Morgenstunde: Am Donnerstag gegen 5 Uhr brannte Sanzkow ein Dachstuhl.  Die Feuerwehren aus Sanzkow, Siedenbrünzow und Demmin mussten anrücken.

Der Mieter eines Wohnhauses, der frühmorgens zur Arbeit aufbrechen wollte, hatte den Qualm gerochen. Als er die Tür zum Anbau des Hauses öffnete, war der Flur schon total verqualmt. Er alarmierte sofort die Feuerwehr. Zusammen mit seinem Vermieter versuchte er noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, den Brand am Schornstein am Anbau des Wohnhauses zu löschen. Vergeblich.

„Es war ein Schwelbrand unter dem Dach ausgebrochen, die Kameraden haben das schnell in den Griff bekommen“, sagte der Vermieter Stefan Steuer.

Zur Beobachtung wurden die beiden Mieter, Mann und Frau, auf Anraten des Notarztes ins Demminer Krankenhaus gebracht - wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung.

Inzwischen haben Mitarbeiter der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Noch steht nicht fest, was den Schwelbrand  ausgelöst hat. Sicher sei aber schon, so die Demminer Polizei, dass durch das rasche Eingreifen von Mieter, Vermieter und Feuerwehr Schlimmeres verhindert wurde. Den entstandenen Schaden schätzte die Demminer Polizei auf etwa 10 000 Euro.

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