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Sperrung endlich weg und Autofahrer atmen auf

Sie hat so manchen Eiligen genervt, die halbseitige Sperrung zwischen Demmin und Hohenmocker. Zumal die Wartezeit an der Ampel gleich dreimal so lang ausfiel, wie eigentlich vorgesehen.

Freie Fahrt: Nach dem Asphaltieren werden jetzt zwischen Utzedel und Hohenmocker die Bankette gerichtet.   Foto: Georg Wagner
Georg Wagner Freie Fahrt: Nach dem Asphaltieren werden jetzt zwischen Utzedel und Hohenmocker die Bankette gerichtet.   Foto: Georg Wagner

Wer von Demmin nach Neubrandenburg fahren will, der kann jetzt nahezu ungehindert wieder die gewohnte Strecke über Burow nehmen. Zwar gilt im Baustellenbereich noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h, doch die einspurigen Sperrungen sind aufgehoben, die Fahrbahn selbst ist wieder frei und die Baustellenampeln sind abgebaut. Sie hatten in der vergangenen Woche manchem Verkehrsteilnehmer einiges an Nerven abverlangt.

Insbesondere unter Termindruck stehende Fahrer von auswärts, die nichts von der Baustelle ahnten, hätten bei Rot mitunter am liebsten ins Lenkrad gebissen – bei einer Wartezeit von bis zu einer Viertelstunde. Die aber war eigentlich gar nicht vorgesehen. Ausgeschrieben war die Strecke mit Sperrlängen von einem Kilometer, so der Güstrower Straßenbauamtsleiter Ronald Normann auf Anfrage des Nordkuriers. In diesem Fall hätte die Rotphase etwa fünf bis sechs Minuten gedauert. Dem aber kam nach seiner Auskunft das Wetter dazwischen. Aufgrund der hohen Temperaturen kühlte der Asphalt kaum noch ab, erläutert er das Problem. Um trotzdem zügig weiter bauen zu können, habe man sich entschlossen, die Sperrlänge auf drei Kilometer auszudehnen. Damit aber verdreifachte sich auch die Wartezeit. „Schließlich muss ja auch der letzte Trecker noch vor dem Gegenverkehr aus der Zone herauskommen.“

Solche Schwierigkeiten hatte es im ersten Bauabschnitt zwischen Hohenmocker und Letzin-Siedlung nicht gegeben. Dort konnte die Tragschicht laut Normann noch bei niedrigeren Temperaturen aufgebracht werden.

Mittlerweile aber hat sich die vormalige Holperstrecke auf der ganzen Länge in eine glatte Piste verwandelt. Zwar sind die Bauarbeiten dort noch nicht beendet, doch was noch aussteht, kann auch bei fließendem Verkehr erledigt werden. So sind derzeit Arbeiter dabei zwischen Utzedel und Hohenmocker die Bankette wieder zu glätten und dem Niveau der Fahrbahn anzugleichen. Bis Ende August soll dieser Abschnitt fertig werden.