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Stromversorger bringt mehr Mitarbeiter in die Hansestadt

Der Standort am Demminer Hanseufer profitiert von der Schließung der E.dis-Niederlassung in Grimmen.

Zur Arbeit in Richtung Wasser: Die E.dis-Niederlassung im Demminer Hanseufer bekommt Zuwachs.
Georg Wagner Zur Arbeit in Richtung Wasser: Die E.dis-Niederlassung im Demminer Hanseufer bekommt Zuwachs.

Der Demminer Standort der E.dis AG ist einer der Gewinner einer Umstrukturierung des regionalen Energieversorgers. Wie Pressesprecher Michael Elsholtz informierte, werden hier ab dem neuen Jahr vier weitere Mitarbeiter tätig sein. Sie haben ihre Arbeitsplätze bisher in Grimmen. Der dortige Standort, mit dessen Grundsteinlegung im Jahr 1995 eine umfassende Neustrukturierung der Energieversorgung im Nordosten eingeleitet wurde, wird geschlossen. Das betrifft insgesamt 28 Mitarbeiter, die nun auf andere Städte verteilt werden. Neben Demmin sind das Bergen, Stralsund, Wolgast und Plummendorf.

Die vier Mitarbeiter, die nach Demmin wechseln, werden zumindest eines haben: einen Job in einer der Top-Lagen der Stadt. Nach Auskunft von Michael Elsholtz stehen ihre Schreibtische künftig im Hanseuferzentrum, wo E.dis seit dem vergangenen Jahr einen erheblichen Teil seiner Demminer Einrichtungen untergebracht hat – nebst einer Kantine im ehemaligen Restaurant „Zum Speicher“.

Die E.dis AG ist laut eigenen Angaben einer der größten regionalen Energiedienstleister Deutschlands. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg betreibt sie auf einer Fläche von 36 000 Quadratkilometern ein rund 80 000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Dazu kommt im östlichen Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Brandenburg auf ein circa 4300 Kilometer langes Gasleistungsnetz. Es versorgt eine Fläche von 9770 Quadratkilometern.