Feuerwehr:

Übung zeigt auch Schwächen auf

Die Freiwillige Feuerwehr Sarow hat ihre Jahresübung ausgewertet. Insgesamt herrscht Zufriedenheit.

Feuerwehrübung in Sarow: An Kleinigkeiten ist zwar noch zu arbeiten, doch im Großen und Ganzen zeigt sich Wehrführer Danny Engelbrecht mit seinen Kameraden zufrieden.
Georg Wagner Feuerwehrübung in Sarow: An Kleinigkeiten ist zwar noch zu arbeiten, doch im Großen und Ganzen zeigt sich Wehrführer Danny Engelbrecht mit seinen Kameraden zufrieden.

Die Jahresübung der Freiwilligen Feuerwehr Sarow am vierten Adventswochenende hat im Wesentlichen die Erwartungen von Wehrführer Danny Engelbrecht erfüllt. Das hat inzwischen die Auswertung ergeben. Zwar ließen sich noch Kleinigkeiten verbessern, aber „die hat man immer“, sagte er auf Anfrage des Nordkuriers.

Wohl das größte Problem stellt indessen das Löschwasser dar. Die Schlauchleitung vom Einsatzort zu einem Teich zu legen, dauerte25 Minuten. Das entspricht bei einer Länge von 200 bis 300 Metern zwar den gängigen Werten, sei aber im Brandfall ziemlich lange. Zudem hatten die Kameraden noch Glück, dass der Teich nicht zugefroren war. Insofern sieht es Danny Engelbrecht als gut an, dass in der Gemeinde mit dem Herrichten der Löschwasserentnahmestellen auch in den Ortsteilen angefangen wird. Im nächsten Jahr seien drei im Plan, sagte er.

Ohnehin bildete die Übung nicht den Ablauf ab, wie er im Ernstfall normalerweise zum Tragen käme. Bei dem angenommenen Szenario eines Wohnungsbrandes mit einer vermissten Person kämen in der Realität auch andere Wehren angerückt, weiß Danny Engelbrecht. Zumindest am Sonnabend, während der Woche könne es schlechter aussehen. Ziel sei es aber vor allem gewesen, die Abläufe bei einem Einsatz mit den Sarower Kameraden einzuüben. „Für mich war es ein Nebeneffekt zu sehen, ob das Konzept stimmt“, so Danny Engelbrecht.

 

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