Reparaturarbeiten enden Freitag:

Unfall-Schranke nimmt wieder Dienst auf

In der Jarmener Straße von Demmin wird weiter gekurbelt. Aber nicht für immer. Nach einer automatischen Lösung wird gesucht.

Arbeiter bereiteten am Donnerstag den Einbau des Schrankengestells vor. Die Schranke selbst sollte erst außerhalb der verkehrsreichen Zeit nachts installiert werden.
Georg Wagner Arbeiter bereiteten am Donnerstag den Einbau des Schrankengestells vor. Die Schranke selbst sollte erst außerhalb der verkehrsreichen Zeit nachts installiert werden.

Die Zeit der provisorischen Absperrgitter ist am Bahnübergang in der Jarmener Straße in Demmin jetzt vorbei. Freitag soll die neue Schranke fertig werden, am Mittwoch hatte der Bau begonnen. In den vergangenen Wochen hatten Demminer Bürger immer wieder danach gefragt, wann die Reparatur erfolgen sollte. Sie wurde nötig aufgrund eines Verkehrsunfalls.

Anfang November hatte ein Lkw die Schranke durchbrochen und war nur knapp neben dem Bahnwärterhäuschen zum Stehen gekommen, wobei glücklicherweise niemand verletzt wurde. Dass sich die Reparatur bis jetzt hinzog, ist nach Auskunft der Bahn technischen Gründen geschuldet. Die Ersatzteile, nämlich Schrankenbäume und Schrankengestelle, seien bauartbedingt Einzelanfertigungen, keine Massenanfertigung. Deshalb habe es Lieferschwierigkeiten gegeben.

Auch die neue Schranke wird im Handbetrieb auf und ab gekurbelt. Allerdings will die Bahn offenbar in absehbarer Zeit dort eine automatische Schrankenanlage installieren. Derzeit werde an einer vom Straßenbaulastträger geforderten Rückstaustudie gearbeitet, hieß es auf Anfrage. Ende des ersten Halbjahres 2014 werde entschieden, ob eine automatische Anlage kommt oder andere Lösungen gesucht werden.