Ein Platz für Naturfreunde:

Urlauber bringen Geld in Dorfkassen

Gepflegte Wasserwanderrastplätze sind ein Aushängeschild für die Region an der Peene. Die Kosten für die Unterhaltung müssen die Gemeinden allerdings selbst tragen. Beliebt ist der Naturrastplatz in Trittelwitz.

Der Wasserwanderrastplatz wird von Urlauber gern angefahren. In diesem Jahr konnte die Gemeinde ein sehr gutes Ergebnis verbuchen. Foto: Georg Wagner
Georg Wagner Der Wasserwanderrastplatz wird von Urlauber gern angefahren. In diesem Jahr konnte die Gemeinde ein sehr gutes Ergebnis verbuchen. Foto: Georg Wagner

Kanufahrer aus Burg Stargard und Münster bauen ihre Zelte ab, sie sind zufrieden mit dem Wasserwanderrastplatz in Trittelwitz. „Die Rastplätze an der Peene sind wirklich sehr schön und vor allem auch noch naturbelassen“, meint eine Urlauberin. Es sei sehr gepflegt und sauber. Das habe sie nicht überall so erlebt.

Dass es am Wasserwanderrastplatz in Trittelwitz so aussieht, darum kümmert sich die Gemeinde Schönfeld. Sie sorgt für saubere Sanitäreinrichtungen, mäht die Rasenflächen und entsorgt den Müll, der anfällt. „Wir brauchen für den Wasserwanderrastplatz dringend noch einen zweiten Unterstand“, meint Gerhard Fuchs, Gemeindevertreter, in der jüngsten Sitzung. Er kümmert sich um den Rastplatz an der Peene. Es gebe viele Urlauber, die in Trittelwitz Station machen und nicht immer sei Sonnenschein angesagt.

Bei Regen brauchen die Touristen auf jeden Fall noch einen Unterstand, denn es gibt hier keine andere Möglichkeit, Schutz vor schlechtem Wetter zu suchen. „Und viele der Wasserwanderer haben auch Kinder dabei“, so Gerhard Fuchs. In diesem Sommer sei der Platz sehr gut angenommen worden. Immerhin konnten 1800 Euro eingenommen werden. „Dieses Ergebnis haben wir in den vergangenen Jahr bislang nur einmal erreicht“, freut sich Gerhard Fuchs. Aber er ist darum auch darauf bedacht, dass sich die Urlauber hier wohl fühlen und alle nötigen Annehmlichkeiten vorfinden. „Wir werden für die kommende Saison einen zweiten Unterstand haben“, meint Frank Reppin, stellvertretender Bürgermeister.

So habe man an die Landentwicklungsgesellschaft Rosenow den Bau eines Unterstandes in Auftrag gegeben. Denn der Regionale Förderverein, an den man sich sonst wandte, habe keine Beschäftigten mehr. „Wenn die Qualität stimmt und wir mit dem Unterstand zufrieden sind, werden noch zwei weitere für die Schule gebaut“, versprach Frank Reppin. Die Gemeinde freue sich über die große Resonanz der Urlauber für diesen Platz, liegt er doch nicht direkt an der Peene-Wasserstraße, sondern an einem kleinen Seitenarm. Aber hier finden die Touristen Ruhe und können die Natur genießen.

 

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