LED-Technik hält Einzug:

Verchen sollen bald die Lichter aufgehen

156 Straßenlampen müssen auf die neue Technik umgestellt werden. Derzeit brennt abends nur jede zweite Lampe um Strom zu sparen.

Die Nachbarn in Demmin haben schon einige Straßenzüge auf LED umgerüstet, weitere 15 sollen folgen und für ein Minus von 15 000 Euro auf der Stromrechnung sorgen.
Thorald Plath Die Nachbarn in Demmin haben schon einige Straßenzüge auf LED umgerüstet, weitere 15 sollen folgen und für ein Minus von 15 000 Euro auf der Stromrechnung sorgen.

In Demmin gibt es sie schon in einigen Straßen. In der Neubrandenburger Straße ist es am Abend taghell, die modernen LED-Lampen machen das möglich. Solche Leuchtdioden soll jetzt auch die Gemeinde Verchen bekommen. Immerhin sind die alten Straßenlaternen schon 20 Jahre alt und haben ihren Dienst getan. „Da ist es ohnehin an der Zeit, neue Lampen anzuschaffen, und warum dann nicht gleich LED-Leuchten, die sparen viel Strom“, meint Bürgermeisterin Petra Kasch und lud zur letzten Gemeindevertretersitzung in diesem Jahr Hans-Dieter Bluhm aus Demmin ein, der der Gemeinde ein Angebot unterbreitete.

„Mit der neuen LED-Technik sind die Straßen besser ausgeleuchtet und sparen natürlich viel Strom“, erklärte er. Die alten Lampen haben 38 Watt, die neuen nur noch 14 Watt. Und man könne auch noch etwas für die Umwelt tun. 156 Straßenlampen müssen in Verchen auf die neue Technik umgestellt werden. Derzeit brennt abends nur jede zweite Lampe um Strom zu sparen.

„Ohne Förderung können wir dieses Projekt natürlich nicht auf den Weg bringen“, sagte Petra Kasch. Aber es gebe eine 50-prozentige Förderung für diese Maßnahme, zudem müsse die Gemeinde noch eine Cofinanzierung nutzen. Sonst könne man das finanziell nicht packen. Im Haushaltsplan für 2015 wurde die Umstellung der Straßenbeleuchtung schon eingeplant. Das ist neben der Erneuerung der Stromsäulen am Wasserwanderrastplatz in Aalbude dann auch die größte Investition für das nächste Jahr. Mehr geht nicht.

„Die Gemeinde Verchen gehört zu den ersten, die ihre Straßenlampen auf LED umstellen“, sagte Hagen Schröder, stellvertretender Leiter des Amtes Demmin-Land. In Pentz brennen diese neuen Leuchten dagegen schon, einige auch in Lindenberg. In Angriff nehmen will auch die Gemeinde Nossendorf erst einmal für den Ortsteil Medrow diese Investition.

In Verchen will man die Lampen auch, weil die jetzigen höchstens noch vier Jahre halten werden, dann braucht es ohnehin neue. „Die neuen LED-Straßenlaternen haben eine Lebensdauer von 20 Jahren“, informierte Hans-Dieter Bluhm. Die Gemeinde will diese Investition jetzt auf den Weg bringen. Dann wird es wohl in dem Dorf am Kummerower See auch bald abends taghell sein. Und trotzdem wird ganz viel Strom gespart, wobei die Umrüstung erst einmal ganz schön in der Haushaltskasse klingelt wird. Wie sehr steht aber noch nicht fest.

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