Dienstjubiläum:

Volle Kirche ist größtes Geschenk

An normalen Gottesdienst-Sonntagen sind die Bänke der Beggerower Kirche nur spärlich besetzt. Doch zum Dienstjubiläum von Pastor Ralf Ott gab es keinen freien Platz mehr.

Ralf Ott (links) ließ es sich nicht nehmen, auch während des Gottesdienstes zu seinem Dienstjubiläum in den Reihen der Bläser zu spielen. Den Posaunenchor leitet er seit nunmehr 25 Jahren.
Jana Otto Ralf Ott (links) ließ es sich nicht nehmen, auch während des Gottesdienstes zu seinem Dienstjubiläum in den Reihen der Bläser zu spielen. Den Posaunenchor leitet er seit nunmehr 25 Jahren.

Die rappelvolle Kirche ist mit Sicherheit das größte Geschenk gewesen, dass die Beggerower Kirchgemeinde ihrem Pastor Ralf Ott machte. Buchstäblich bis auf den letzten Platz waren nicht nur die Kirchenbänke, sogar die Empore besetzt, als der Pastor den Gottesdienst anlässlich seines 25. Dienstjubiläums eröffnete. Seine Augen schweiften immer wieder über die vielen Gesichter, darunter auch das des Demminer Propstes Gerd Panknin. Und ein wenig war Ralf Ott die Rührung angesichts dieser vielen Menschen anzumerken. Denn alle Gottesdienstbesucher waren an diesem Tage eigens gekommen, um ihrem Pastor persönlich Anerkennung zu zollen, für das, was er in dem zurückliegenden Vierteljahrhundert in der Kirchgemeinde geleistet hat. Und so ging auch der Blick von Bischof Horst Gienke i.R., der Ralf Ott im Oktober 1988 ordinierte, in seiner Predigt zurück. „Dass ihr als Gemeinde inmitten der wechselvollen Zeiten euren Pastor behalten habt, ist ein besonderes Geschenk“, sagte Gienke. Viele Umbrüche habe es in den 25 Jahren gegeben, in denen sich Ralf Ott als eine verlässliche Konstante bewiesen habe. Dass die Beggerower diese Tatsache sehr wohl zu schätzen wissen, zeigte sich nicht nur in ihrem zahlreichen Erscheinen, sondern auch im Ablauf des Gottesdienstes. Der Altarraum war gut gefüllt mit den Bläsern des Posaunenchores, die musikalisch für Höhepunkte sorgten und die Christenlehre-Kinder überraschten ihren Pastor mit einem Lied und einer selbst gestalteten Kerze. Im Anschluss dauerte es fast eine halbe Stunde, bis auch der letzte Besucher die Kirche verlassen und Ralf Ott die Hand geschüttelt hatte, bevor es zum gemeinsamen Kaffeetrinken ins benachbarte Spartenheim ging.

 

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