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Vollsperrung - Da müssen wir durch

Mit zwei Info-Veranstaltungen will das Straßenbauamt den Demminern die Sorgen nehmen vor dem ab April geplanten Großausbau der Treptower Straße. Es wird voll werden im Rathaussaal, soviel scheint sicher.

Noch rollen die Autos durch die Treptower Straße, doch damit ist es bald vorbei - für ein ganzes Jahr lang. Noch immer haben die Demminer viele Fragen zum geplanten Großausbau der B 194. 
Thoralf Plath Noch rollen die Autos durch die Treptower Straße, doch damit ist es bald vorbei - für ein ganzes Jahr lang. Noch immer haben die Demminer viele Fragen zum geplanten Großausbau der B 194. 

Als Ronald Normann, Leiter des Straßenbauamtes Güstrow, am Abend des 13. November seinen Laptop zuklappte, nach hitziger Debatte mit erregten Bürgern, ließ er ein Versprechen im Demminer Rathaussaal zurück: Er werde wiederkommen. Das schien auch ratsam.

Denn zur geplanten Großsanierung der B 194 – im April soll es losgehen damit – ist nun zwar die Vollsperrung bei Vorwerk vom Tisch. Die in der Treptower bleibt – und damit auch die Fragen bei betroffenen Anwohnern und Gewerbetreibenden. Jetzt stehen die Termine für die beiden Info-Veranstaltungen fest, in denen der Behördenchef sich den Fragen und Kritiken der Demminer stellen will.

Protest des Einzelhandels

Am 29. Januar können die Gewerbetreibenden der Stavenhagener und Treptower Straße ihre Sorgen loswerden. Am 19. Februar ist eine zweite Versammlung geplant, dann für betroffene Bürger. Beide beginnen um 18 Uhr, jeweils im Rathaussaal. „Wir werden versuchen, auf jede Frage und Anregung so ausführlich wie möglich einzugehen“, sagt Normann. Ihm sei bewusst, dass ein Straßenbauprojekt solcher Dimension für Anwohner und Geschäftsleute Einschränkungen mit sich bringt.

Die Händler und Unternehmer von Vorwerk bis zum Geselliusplatz werden wohl in Mannschaftsstärke im Rathaus antreten. Denn auch wenn die in viele Bauabschnitte geteilte Buddelei das jeweils voll gesperrte Straßenstück möglichst kurz halten soll – Probleme sehen die Gewerbetreibenden immer noch genug. Bleiben die Läden für Kunden erreichbar? Wie soll die Anlieferung von Ware funktionieren, wenn die Straße dicht ist? „Bei uns halten die Lieferanten direkt vor der Tür, die haben enge Zeitpläne und können hier nicht erst irgendwelche Schleichwege suchen“, sagt Grit Lein von der Wildhandels-Verkaufsstelle. Sie hätte schon noch so einige Fragen an den Straßenbauamtschef.

 

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