Saisonausklang am Kummerower See :

Waffenstillstand auf dem Campingplatz Gravelotte

Der größte Campingplatz am Kummerower See hat einen schwierigen Sommer hinter sich: Kündigung des alten Platzwartes, Betreiberwechsel, harte Vorwürfe eines Anwohners. Trotzdem sagt der Bürgermeister, es sei eine gute Saison gewesen. Wie das denn?

Der Campingplatz Gravelotte, größter und ältester am Kummerower See, gehört der Gemeinde Meesiger und wird seit diesem Jahr von der Demminer Firma HeBeKo betrieben. Das soll auch 2017 so bleiben: "Die erste Saison ist gut gelaufen", findet Bürgermeister Hubert Niedhoff.
Carsten Büttner Der Campingplatz Gravelotte, größter und ältester am Kummerower See, gehört der Gemeinde Meesiger und wird seit diesem Jahr von der Demminer Firma HeBeKo betrieben. Das soll auch 2017 so bleiben: "Die erste Saison ist gut gelaufen", findet Bürgermeister Hubert Niedhoff.

Gravelotte, der große alte Campingplatz des Kummerower Sees macht Feierabend für 2016. Eine denkwürdige Saison geht zu Ende für das gemeindeeigene Unternehmen. Erst der Betreiberwechsel im Juni nach überraschender Entlassung des langjährigen Platzwartes Ralf Rehberg. Dann die öffentliche Attacke eines Einwohners, der mit einer langen Liste von Vorwürfen und Fragen zur Amtsführung von Bürgermeister Hubert Niedhoff den Petitionsausschuss des Landtages anrief, viele Kritikpunkte hatten mit Gravelotte zu tun. Trotzdem sagt Niedhoff: "Für unseren Campingplatz und seine Zukunft war es eine gute Saison." Bitte, was?

Was den Gemeindechef so optimistisch stimmt, ist vor allem die Vergabe der Betreibung an HeBeKo, eine Firma der Demminer Unternehmensgruppe Koltz. "Wir wollen den Campingplatz modernisieren und müssen das auch, um uns im touristischen Wettbewerb zukunftssicher aufzustellen."

WLAN ab 2017

Namentlich meint Niedhoff damit wohl auch Nico Klück, das neue Gesicht der Ferienanlage. Von dem freundlichen Gravelotter kam schon früh im Sommer der Vorschlag, WLAN für den Internet-Zugang einzurichten. Der Internet-Hotspot für die Camper soll nun zum Saisonstart 2017 kommen, zusammen mit einigen weiteren Änderungen.

Die diesjährige Statistik liegt noch nicht vor, Niedhoff geht aber davon aus, dass die Zahlen mindestens so gut sind wie die der Vorjahre mit ihren durchschnittlich 5000 Übernachtungen. Zur Kritik gegen ihn, mit der sich der Petitionsausschuss zu befassen hat, will er nichts mehr sagen.  Auf Gravelotte herrscht sozusagen Waffenstillstand.

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