Gärtner im Glück:

Was für ein Riese, diese Runkel?

Ist Hühnerdung sein Geheimrezept? Erhard Krasemann hat nämlich viel davon in den Boden seines Gartens gebracht. Und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen.

Erhard Krasemann aus Gehmkow hat ein glückliches Händchen. In diesem Jahr erntete er solche Riesenrunkel.
Kirsten Gehrke Erhard Krasemann aus Gehmkow hat ein glückliches Händchen. In diesem Jahr erntete er solche Riesenrunkel.

Erhard Krasemann ist selbst überrascht. Wie seine Runkeln in diesem Jahr gewachsen sind, das hat er nicht erwartet. "Die sind wirklich gut geworden", meint der Gehmkower. Nicht nur ein großes Exemplar hat er geerntet, sondern gleich mehrere. Eine Futterrübe schlägt dann doch aus der Art. Etwa 14 Kilogramm schwer und 56 Zentimeter lang ist die "Brigadier". Mit dieser Sorte hat der 67-Jährige offenbar Glück. Zum ersten Mal hat er so große Rüben geerntet. Der Wintervorrat für seine Kaninchen ist damit gesichert. Wo sonst eigentlich Gemüse und Kartoffeln all die Jahre gedeihten, hat der Gehmkower diesmal die Runkeln angebaut.

Auch der Trompetenbaum gedeiht gut

Über Winter brachte er eine Menge Hühnerdung in den Boden, wie er verrät. "Und viel Wasser, sogar mit der Gießkanne." Ist das vielleicht sein Geheimrezept? Erhard Krasemann will es nicht behaupten, erzählt aber dann, dass auch sein Trompetenbaum viel Hühnerdung in die Erde bekam. 2,40 Meter hoch ist der gewachsen und blüht jetzt prächtig. "Ich muss aber aufpassen, wenn der erste Frost kommt", meint er. Denn Minusgrade könne die Pflanze nicht vertragen. Zum Winter schneidet er deshalb den Baum ab und stellt ihn geschützt unter. In einem Eimer mit Wasser soll er ausschlagen. Im nächsten Frühjahr kommt er dann wieder in die Erde.

Die Äpfel kommen zur Mosterei

 

Erhard Krasemann ist in Gehmkow aufgewachsen und er fühlt sich wohl hier. Seit 1971 lebt er in einem Siedlerhaus, das er von der LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) mal übernommen hat. Mit seiner Frau hat er sich hier ein kleines Paradies geschaffen. Richtig gemütlichhaben es die beiden hier. Gänse, Hühner, Kaninchen - der Gehmkower ist glücklich mit seiner kleinen Viehwirtschaft. Und weil es so viele Äpfel in diesem Jahr gibt, fährt er mit einem kleinen Traktor und Hänger voller Säcke zum Saften nach Beggerow.

 

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