Spendenaktion:

Weihnachtswunsch: Ein Jahr lang ins Schwimmbad gehen

Geschenke zum Weihnachtsfest, darüber freut sich jeder. Die Spendenbereitschaft ist groß. Das haben auch Akteure im Demminer Krankenhaus erfahren und ein Hilfsprojekt gestartet.

Birgit Meier (links) und Susanne Esch (rechts) übergeben an Susanne Wilken einen Scheck für das Trägerwerk Soziale Dienste. Damit dürfen die Kinder das Schwimmbad in der Klinik nutzen.
Gudrun Herzberg Birgit Meier (links) und Susanne Esch (rechts) übergeben an Susanne Wilken einen Scheck für das Trägerwerk Soziale Dienste. Damit dürfen die Kinder das Schwimmbad in der Klinik nutzen.

Die Idee vom Hilfsprojekt für ein Kinder- und Jugendhaus ist kurz vor dem Weihnachtsfest realisiert. Susanne Esch, Leiterin der Physiotherapie im Demminer Kreiskrankenhaus ist überglücklich. Denn der Wunschbaum im Foyer des Hauses hat Wirkung gezeigt. „Die Kinder und Jugendlichen der Einrichtungen des Trägerwerkes Soziale Dienste hatten einen ganz praktischen Wunsch“, sagt Susanne Esch. Die Kinder wollen das Bewegungsbad im Krankenhaus nutzen und auch einzelne Abteilungen in der Klinik kennen lernen.

„Vielleicht entscheidet sich der eine oder andere für einen medizinischen Beruf“, meint Susanne Wilken vom Trägerwerk Soziale Dienste. Sie war einen Tag vor Heiligabend doch sehr überrascht, als sie den großen Scheck der Klinik in der Hand hielt. Bei einer Spendenaktion kamen immerhin 623,74 Euro zusammen. Mit so einer Summe hatte selbst Susanne Esch nicht gerechnet. Aber sie hatte für ihr Hilfsprojekt fleißige Helfer im Haus. Birgit Meier und Katrin Kaddatz haben im Haus auf den Stationen für die Kinder gesammelt. Und jetzt können die Kinder im neuen Jahr Aquafitness im Schwimmbad der Klinik betreiben. „Wir wollen solche Aktionen zur Tradition werden lassen“, sagt Susanne Esch.

Geldsegen gab es vor Weihnachten auch für die Demminer Tafel. 200 Euro spendeten die Optiker Stefan Schur und Andrea Mockschan vom Demminer Brillenhaus. „Wir wollten zum Fest etwas spenden und haben gelesen, dass die Demminer Tafel für den Erhalt ihrer Fahrzeuge Geld braucht“, meint Stefan Schur. Seit einem Jahr sind die Optiker mit ihrem Brillenhaus in Demmin. „Das Jahr ist toll gelaufen, wir freuen uns natürlich über das Vertrauen unserer Kunden“, so Stefan Schur. Die Demminer Tafel kann das Geld gut gebrauchen. „Wir müssen immer weiter reisen, um Lebensmittel für unsere Bedürftigen zu bekommen. Da fehlt es natürlich auch am Spritgeld“, sagt Manuela Leistikow.

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