Spätfolgen des Orkans:

"Xaver" sorgt noch immer für Stromausfall

Bei Lindenberg ist ein Strommast umgebrochen, noch eine Spätfolge des letzten Orkans. Deshalb saßen die Anwohner zeitweise im Dunkeln.

Unfreiwillige Romantik: Wenn der Strom ausfällt, wird auch ein Frühstück schnell zum Candlelight-Dinner.
Julian Stratenschulte/dpa Unfreiwillige Romantik: Wenn der Strom ausfällt, wird auch ein Frühstück schnell zum Candlelight-Dinner.

Orkan "Xaver" hat sich längst verzogen, aber die Folgen sind noch immer zu spüren. Lindenberg stand am Donnerstagvormittag im Dunkeln. Plötzlich war der Strom weg. Wie Michael Elsholz, Sprecher des Energieversorgers Edis, sagte, haben am Mittwochabend Leute gemeldet, dass bei Lindenberg ein Mast auf der Seite liegt. "Da können wir nicht lange warten." Es sei gefährlich, wenn Leitungen herunterhängen. Deshalb sei sofort ein Bautrupp an die Stelle hingeschickt worden. Ein bis zwei Stunden dauerten die Reparaturarbeiten. "Spätestens bis Mittag werden alle wieder Strom haben", erklärte er am Donnerstag. Der Mast müsse ausgetauscht werden. Betroffen sei der Ort Lindenberg.

Unterdessen seien nach dem Orkan immer wieder Hinweise gekommen, dass Bäume auf Leitungen gefallen und Masten umgebrochen sind. Die Leitungen aber seien nicht zerrissen, so dass die Kunden zunächst nichts davon gemerkt haben. Mitarbeiter der Edis seien die Leitungen abgefahren, so werden auch jetzt noch Spätfolgen von "Xaver" sichtbar. Der Strom war offenbar am Donnerstag wirklich nur kurz abgeschaltet, wie Lindenberger berichteten. Am Mittwoch soll es zeitweise auch schon zu Ausfällen gekommen sein.

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