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Zelt findet Zulauf ­– auch unerwünschten

Weitere Zwischenfälle blieben zum Ende der Aktion des proVie-Theaters aus. Doch aus Sicherheitsgründen riefen die Verantwortlichen dann doch die Polizei.

Nach einem Anschlag durfte Leo Kraus sein Aufklärungszelt am Demminer Marktplatz aufschlagen.
Georg Wagner Nach einem Anschlag durfte Leo Kraus sein Aufklärungszelt am Demminer Marktplatz aufschlagen.

Ein „Riesensprung“ sei er gewesen, der Umzug des Aufklärungszeltes auf den Demminer Markt. Und so endete die Aktion für ein friedliches Miteinander der Kulturen nach Einschätzung des proVie-Leiters Leo Kraus mit Erfolg. „Plötzlich waren viele Menschen da, Demminer, Touristen und Ausländer“, sagte er. Das habe sich am Freitag vor allem nachmittags fortgesetzt. „Es war absolut richtig, dass wir ins Zentrum gegangen sind“, meinte Kraus.

Allerdings lockte der Umzug offenbar auch Leute an, denen die Verantwortlichen nicht ganz trauten. Mutmaßlich rechtsgerichtete Personen seien immer wieder auf den Platz gekommen und hätten Präsenz gezeigt, zunächst vereinzelt, dann in einer größeren Gruppe, berichtete Kraus. Aus Sicherheitsgründen habe er die Polizei gerufen, die mit einem Streifenwagen anrückte und auch während des Zeltabbaus blieb. Weitere Zwischenfälle gab es nicht, erklärten sowohl Kraus als auch die Polizei.