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Zu wenige Fahrten am Vormittag?

Reibungsloser als erwartet lief der Linienwechsel von der MVVG zum Nahverkehrsunternehmen des Nachbarkreises ab. Ganz ohne Nachbesserungen geht es aber nicht.

Alte Tafel, neues Unternehmen: Auf den Linien zwischen Demmin und Jarmen fahren jetzt die Busse der VVG.
Georg Wagner Alte Tafel, neues Unternehmen: Auf den Linien zwischen Demmin und Jarmen fahren jetzt die Busse der VVG.

Die Haltestellentafel am Demminer Bahnhof ist noch die alte mit der schon etwas schlierigen Scheibe und dem Schriftzug MVVG, doch der dort vorfahrende Bus wirkt neu. Auf seiner Windschutzscheibe ist das Kürzel VVG zu lesen. Es steht für „Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald“.

Mit Jahresbeginn hat das Busunternehmen aus dem Nachbarkreis von der Mecklenburgisch-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG) die Amtsbereiche Jarmen-Tutow und Peenetal-Loitz übernommen und bedient jetzt fast alle Strecken von Demmin nach Jarmen und Loitz.

„Bisher gab es weniger Reklamationen, als wir erwartet hatten“, sagt  MVVG-Geschäftsführer Torsten Grahn. Die meisten Schwierigkeiten gebe es auf der Linie 300 von Jarmen nach Neubrandenburg. „Da konzentriert es sich.“

Weil jetzt die VVG von Demmin nach Jarmen fährt, ließ die MVVG laut Grahn auf dieser Linie einige Kapazitäten wegfallen. Jetzt gebe es Reklamationen, dass es insbesondere vormittags zu wenige Verkehrsmöglichkeiten gebe. „Solche Reklamationen sammeln wir nun“, so Torsten Grahn. Am Montag werde man sich noch einmal wegen des Fahrplans zusammensetzen und gegebenenfalls nachbessern.