:

Die Nase hilft Schiffen beim Fahren übers Meer

Wenn Boote unterwegs sind, sieht man vorn oft schäumendes Wasser. Die Boote schieben eine Welle vor sich her. Sie heißt Bugwelle, weil der vordere Bootsteil ...

Viele Schiffe haben eine Nase am Bug. [KT_CREDIT] FOTO: Bernd Wüstneck

Wenn Boote unterwegs sind, sieht man vorn oft schäumendes Wasser. Die Boote schieben eine Welle vor sich her. Sie heißt Bugwelle, weil der vordere Bootsteil Bug genannt wird. Die Welle entsteht, wenn das Wasser verdrängt wird.
Dieser Bug wird nicht einfach nur so gebaut. Er soll etwas bewirken. Die Schiffe müssen weite Strecken zurücklegen. Das kostet viel Kraft. Das Schiff verbraucht dazu viel Energie und Treibstoff. Das ist teuer. Experten haben deshalb überlegt, wie Schiffe leichter durchs Wasser fahren können.
Eine Möglichkeit ist ein Bugwulst. Das ist eine Ver-
dickung vorn, die aussieht wie eine Nase. Sie heißt auch Schiffsnase. Dieser Wulst baut während der Fahrt eine eigene Welle auf. Wenn diese Welle und die Bugwelle aufeinandertreffen, können sich beide Wellen gegenseitig verringern. Das Schiff kann dann mit weniger Mühe und Kraft über die Meere fahren.