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Die Welt wird in Brandenburg vermessen

Die Vermessung der Erdoberfläche kann jetzt am Geoforschungszentrum in Potsdam mit sehr präzisen physikalischen Verfahren in neuen Laboren erfolgen. Das ...

Leiter von Blanckenburg im neuen Labor.

Die Vermessung der Erdoberfläche kann jetzt am Geoforschungszentrum in Potsdam mit sehr präzisen physikalischen Verfahren in neuen Laboren erfolgen. Das fast fünf Millionen Euro teure Helmholtz-Labor für Geochemie auf der Erdoberfläche soll künftig der sogenannte chemische Fingerabdruck der Erde analysieren.

Wie das Zentrum berichtete, gehe es darum, die Geologie und die chemische Zusammensetzung der Erdoberfläche zu untersuchen. Mit diesen neuen Techniken verfüge das Geoforschungszentrum über eine weltweit erstklassige Ausrüstung zur Vermessung von Prozessen der Erdoberfläche, sagte Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des Geoforschungszentrum. „Wir wollen vor allem verstehen, wie unsere Lebensgrundlage, die Böden und Flüsse des Planeten Erde, entstehen und sich verändern“, erläuterte Hüttl. Die Wissenschaftler wollen außerdem abschätzen, wie groß der von Menschen verursachte Wandel – etwa durch Klimaänderung oder Landnutzung – ist.