Sparen bei Technik:

Auch günstige Fernseher gibt es mit gutem Bild

Preiswerte Geräte haben auch gute Technik, aber oft ein klotziges Design. Auf jeden Fall muss mehr eingestellt werden.

Wer beim Fernseher sparen will, der muss einen höheren Aufwand beim Einrichten und weniger Chic in Kauf nehmen.
Wolfgang Kumm Wer beim Fernseher sparen will, der muss einen höheren Aufwand beim Einrichten und weniger Chic in Kauf nehmen.

Auch bei günstigen Fernsehern müssen Verbraucher in der Regel keine Abstriche beim Bild machen. Die meisten Geräte lieferten ordentliche Qualität, vor allem nach einer gründlichen Einstellung. Zu diesem Ergebnis kommt die „c‘t“, die acht TVs zwischen 39 und 50 Zoll von 400 bis 700 Euro getestet hat. Deutliche Unterschiede gebe es aber beim Design: Die Gehäuse günstiger Geräte seien oft bulliger als die von kostspieligeren Fernsehern.

Auch bei der Funktionsvielfalt könnten die günstigeren Geräte nicht ganz mit teuren Fernsehern mithalten. Zwar sind auch erstere in aller Regel internetfähig, allerdings fehle oft die praktische Funktion zum Streamen des TV-Programms auf mobile Geräte. Zudem sparten die Hersteller oft die 3D-Fähigkeit ein. Berücksichtigung bei der Kauentscheidung sollte in jedem Fall der geplante Hauptempfangsweg finden, raten die Experten. Wer per DVB-T empfängt, sollte nur bei kleineren Displays mit einem passablen Bild rechnen. Bei größeren Modellen sprängen dem Zuschauer dagegen leicht die Klötzchen der Bildkompression ins Auge. Und wer grundsätzlich nur Sender in normaler Auflösung schaut, könnte die Bildqualität auf einem 50-Zoll-Fernseher grundsätzlich als unbefriedigend empfinden, so die Experten.