Tipps und Tricks:

Fernsehen schauen auf höchstem Niveau

Viele Deutsche würden lieber auf den Urlaub als auf die Flimmerkiste verzichten. Gehören Sie auch dazu? Wir haben Tipps zusammengestellt, wie Sie in Zukunft mit dem richtigen Zubehör noch besser fernsehen können.

Fernseher mit gebogenen Bildschirmen sind zwar der neuste Schrei auf dem Elektronik-Markt, können aber ihr Potenzial noch nicht richtig ausschöpfen. Foto: Andrea Warnecke
Andrea Warnecke Fernseher mit gebogenen Bildschirmen sind zwar der neuste Schrei auf dem Elektronik-Markt, können aber ihr Potenzial noch nicht richtig ausschöpfen. Foto: Andrea Warnecke

Neben einem guten Full-HD-Fernseher ab 40 Zoll Bilddiagonale ist ein Blu-ray-Player als universell einsetzbarer Zuspieler optimal. Nicht nur DVDs und CDs spielen die Geräte ab, auch USB-Sticks und Speicherkarten kann man an Blu-Ray-Playern anschließen.

Nicht nur das Bild, auch der Ton ist ein wichtiger Teil beim Fernsehen. Die sogenannten AV-Receiver funktionieren aber nur dann richtig gut, wenn auch ordentliche Lautsprecher angeschlossen sind. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, kann auch auch sogenannte Soundbars umsteigen.

Nicht jeder braucht einen Digitalreceiver

Viele Flachbildfernseher haben mittlerweile einen Internetanschluss. Wenn dieser serienmäßig nicht dabei ist, kann auch der Blu-Ray-Player als Internetzugang genutzt werden. Wer allerdings großen Wert auf die HbbTV-Angebote der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender mit ihren Mediatheken legt, sollte einen internetfähigen Digitalreceiver ins Auge fassen. Diese ermöglichen, TV-Aufnahmen auf Festplatte zu speichern und zeitversetzt fernzusehen. Wem es mehr um die Online-Welt, Spiele, Filme und Apps geht, sollte einen Blick auf Zusatzkistchen wie Apple TV, Amazon Fire TV oder den HDMI-Stick Google Chromecast werfen.

Das Angebot für Flachbild-Fernseher ist inzwischen beinahe unüberschaubar. Die Stiftung Warentest rät bei den neuen UHD-Geräten zum Abwarten. Noch lohnt es sich zum Beispiel nicht einen Fernseher mit gebogenem Bildschirm zu kaufen. Die Geräte können ihr Potenzial noch gar nicht vollständig ausschöpfen Ultra-HD bietet zwar die vierfache Auflösung des bisherigen Full-HD, doch noch gibt es keinen TV-Sender, der Programme mit derart vielen Bildpunkten ausstrahlt.

Mit einem Festplattenrecorder kann man Sendungen auch später sehen

Keine Gedanken müssen sich Heimcineasten über den Empfangsweg machen. Für das Bild spielt es keine Rolle, ob Kabel oder Satellit, lautet das Fazit der Stiftung Warentest. Bei den Anschlüssen sollte man darauf achten, dass ausreichend HDMI-Buchsen zur Verfügung stehen. Zwei können schnell zu wenig sein, wenn DVD-Player, Spielekonsole und Settop-Box vorhanden sind.

Wer eine Sendung später sehen möchte, hat zum Mitschneiden zwei Möglichkeiten: Immer mehr Flat-TVs gestatten Aufzeichnungen über eine USB-Buchse auf externe Festplatten und Sticks, eine Alternative dazu sind Festplattenrecorder.

USB-Festplatten haben den Vorteil, dass Inhalte dauerhaft gespeichert werden können. Ist ein solcher Datenträger voll, wird einfach eine neue Festplatte per USB-Kabel angeschlossen. Gleichzeitig lassen sich die Inhalte auch bequem per PC oder über Mediaplayer abspielen. Einen wichtigen Ratschlag hat die Stiftung Warentest parat: "Wer regelmäßig eine Sendung aufnehmen und zeitgleich eine zweite ansehen will, braucht einen Fernseher mit Doppelempfänger."

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