Dokumentart:

DokumentArt hat den Blues

Nein, es ist nicht die große Trauer ausgebrochen. Zum Beispiel über das letzte EU-geförderte Jahr des Neubrandenburger Dokumentarfilm-Festivals. Dazu gab es bei der DokumentART in der Vergangenheit schon zu oft ein Auf und Ab.

Caroline Walke (Neubrandenburg) und Bartosz Wojcik (Szczecin)
Ralph Schipke Caroline Walke (Neubrandenburg) und Bartosz Wojcik (Szczecin)

Die beiden Festivalleiter der DokumentART, Caroline Walke (Neubrandenburg) und Bartosz Wojcik (Szczecin), traten am Dienstag mit viel Vorfreude vor die Presse und gaben sich siegessicher, dass auch der 22. Ausgabe in einem Jahr eine weitere folgen wird. Selbst wenn die aktuelle Förderperiode in Brüssel dann zu Ende sein wird.

An der Tollense bekommt das Publikum vom 18. bis 22.Oktober 872 Filmminuten zu sehen. In Stettin, wo das Festival bereits kommenden Dienstag startet seien es 140 Filmstunden (gleich 8400 Minuten). Aber in Szczecin ist auch ein viel größeres Publikum auf zehn Leinwänden zu bespielen, begründet Festivalchef Wojcik diesen nicht unerheblichen Unterschied.

Dafür lässt es die dokumentART in Neubrandenburg zur Eröffnung in der Konzertkirche gleich so richtig krachen. Sie hat den Blues. Dazu gibt es den Musikfilm „BB King - the Life of Riley“ (Großbritannien 2013/Regie: Jon Brewer). Neben der Dokumentation über das Leben der Blueslegende erschallt im musikalischen Backsteingemäuer Live-Musik von EB Davis und seiner Superband. Davis hat selbst mit BB King zusammen auf der Bühne gestanden. Ein grandioser Auftakt des diesjährigen Festivals bahnt sich also am Freitag, dem 18. Oktober, an.

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