Ärger um Klärschlamm-Anlage:

Einfach ausgesperrt: Bürgern stinkt's!

Großer Ärger in Anklam: Bürger, die gegen den Bau einer Klärschlamm-Anlage sind, wurden jetzt bei einer Beratung aller beteiligten Stellen einfach ausgesperrt.

Jeder war dabei. Verbände, Behörden, alle, die mit dem Bau der geplanten Klärschlammanlage in Anklam zu tun haben. Die Liste ist lang: Der Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasser Anklam, die Betreibergesellschaft GKU, die Stadtverwaltung und der Landkreises. Sie alle wollten mit den Fraktionsvorsitzenden der Anklamer Stadtvertretung diskutieren. Und wer fehlt da wohl? Die Bürger, die in der Nähe des geplanten Standortes am Gneveziner Damm wohnen und zu dem Thema natürlich eine klare Meinung haben. Die wollte aber niemand hören. Siegfried Börner,  Betroffener und Sprecher der Anlieger am Gneveziner Damm: "Ich bin enttäuscht, dass die Demokratie in der Beziehung nicht ganz funktioniert." Er will aber weiter dafür kämpfen, dass ein anderer Standort für die Anlage zur Klärschlammvererdung gefunden wird. Mehr dazu am Freitag im Nordkurier.

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