Augen auf in Polen:

Bankomaten berechnen oft den schlechteren Kurs

Zigaretten, Tanken, Kleidung - alles schön günstig in Polen und Tschechien. Beim Abheben von Bargeld am Automaten sollte man dort allerdings nicht zu leichtfertig sein. Sonst kann es vorkommen, dass man für einen ungewollten Service draufzahlt.

An polnischen Tankstellen sind meist viele Deutsche Autos zu sehen. Das Geld zum Bezahlen sollte am Bankautomaten aber besser nicht in Euro umgerechnet werden, denn das geschieht meist zu einem schlechteren Kurs.
Patrick Pleul An polnischen Tankstellen sind meist viele Deutsche Autos zu sehen. Das Geld zum Bezahlen sollte am Bankautomaten aber besser nicht in Euro umgerechnet werden, denn das geschieht meist zu einem schlechteren Kurs.

Wer in ein Land reist, das den Euro noch nicht eingeführt hat, wie zum Beispiel Polen oder Tschechien, sollte beim Geld ziehen am Bankomaten auf ein paar Kleinigkeiten achten, die ihm bares Geld sparen könne. Oftmals ist es nämlich so, dass der Automat von sich aus anbietet, die abzuhebende Summe sofort von der Landeswährung in Euro umzurechnen. Dieser „Service“ könnte dem Kunden jedoch teuer zu stehen können, da ihm ein weitaus schlechterer Umtauschkurs berechnet wird, als wenn er darauf verzichten würde. Laut Verbraucherzentrale kann diese Differenz bis zu zehn Prozent der Summe betragen.

Die Hausbank kann in so einem Fall wenig machen, denn dafür ist der ausländische Betreiber des Geldautomaten verantwortlich. Und der sitzt in vielen Fällen noch nicht mal in Polen oder Tschechien, sondern agiert weltweit. Der Tipp der Verbraucherschützer lautet also: Den Betrag beim Geld abheben immer nur in der Landeswährung anzeigen lassen. Dieser wird dann der Hausbank des Kunden mitgeteilt und dort korrekt umgerechnet.