Winterschlussverkauf:

Bei Mängeln können Sie auch reduzierte Ware zurückgeben

Von bitterkalten Temperaturen und meterhohen Schneedecken keine Spur. Die Lager der Modehäuser sind daher noch gut gefüllt. Der Winterschlussverkauf kann sich in diesem Jahr lohnen. Welche Rechte Verbraucher bei Fehlkäufen haben, listet die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern auf:

Viele Shops bieten jetzt satte Rabatte an. Foto: Martin Gerten
Martin Gerten Viele Shops bieten jetzt satte Rabatte an. Foto: Martin Gerten

Ein Recht auf den Umtausch fehlerfreier Ware gibt es nicht. Händler bieten grundsätzlich aber meist aus Kulanz die Rückgabe oder den Austausch an. Verbraucher sollten sich vor dem Einkauf aber unbedingt informieren. Laut Verbraucherzentrale seien diese Optionen im Schlussverkauf oft ziemlich eingeschränkt.

• Reklamation: Reduzierte Kleidungsstücke können reklamiert werden, wenn sie Mängel haben. Der Käufer darf zunächst die Lieferung eines mangelfreien Produktes oder eine Reparatur verlangen. Scheitert die Reparatur zweimal, ist nicht zuzumuten oder schlägt eine Ersatzlieferung fehl, kann der Käufer grundsätzlich den Kaufpreis mindern oder vom Kaufvertrag zurücktreten.

• Begutachten: Hat der Verkäufer den Mangel an der Ware angezeigt, entfällt die sogenannte Sachmangelhaftung. Das Unternehmen muss die Ware folglich nicht reparieren oder austauschen.

• Kassenzettel aufbewahren: Der Verkäufer muss zwei Jahre ab Übergabe dafür einstehen, dass die Ware frei von Mängeln ist. Der Käufer darf das aber nur einfordern, wenn er nachweisen kann, wann die Ware gekauft wurde. Daher sollte der Beleg über die Zeit der gesetzlichen Gewährleistung aufbewahrt werden.