Tipps und Tricks:

So bringt die Steuererklärung noch mehr Geld

Steuerzahler aufgepasst: Mit diesen Tipps können Sie selbst aus der Betriebskostenabrechnung Bares machen.

In Sachen Steuererklärung kann es nicht genug Hinweise zum Sparen geben.
Armin Weigel In Sachen Steuererklärung kann es nicht genug Hinweise zum Sparen geben.

Wer die Betriebskostenabrechnung von seinem Vermieter bekommt, sollte diese zu seinen Steuerunterlagen legen. Denn ein Teil der Kosten kann beim Finanzamt geltend gemacht werden. Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin hin. Das gilt zum Beispiel, wenn der Vermieter Dritte mit der Reinigung des Hausflures oder der Pflege des Gartens beauftragt hat. Diese Ausgaben können häufig als haushaltsnahe Dienstleistungen angegeben werden.

Eine Bescheinigung gibt Klarheit über den Anteil

Auch Gebühren für die Wartung der Heizungsanlage oder für den Schornsteinfeger können die Steuerlast mindern. Diese Ausgaben werden in der Regel als Handwerkerleistungen anerkannt. Der entsprechende Anteil für den Mieter lässt sich der Betriebskostenabrechnung oder einer gesonderten Bescheinigung des Vermieters entnehmen. In der Regel bezieht sich die Abrechnung des Vermieters auf den Vorjahreszeitraum. Grundsätzlich müsste der Mieter daher die Kosten in der Steuererklärung für das Jahr 2013 ansetzen. Da diese meist schon erledigt ist, akzeptiert die Finanzverwaltung, dass die Kosten für das Jahr 2013 erst in der Steuererklärung für 2014 stehen.