Mit dem Auto Geld verdienen:

Werben und vermieten

Autofahren ist teuer. Nicht nur der Sprit kostet eine Menge Geld, sondern auch Versicherung, Steuer und Reparaturen. Es gibt aber ein paar Möglichkeiten, wie man mit dem eigenen Auto auch Geld verdienen kann.

Beklebte Haube: Wer sein Auto als fahrende Werbefläche nutzt, kann ein bisschen Geld damit machen.
Arno Burgi Beklebte Haube: Wer sein Auto als fahrende Werbefläche nutzt, kann ein bisschen Geld damit machen.

Die meiste Zeit steht das Auto – und kostet trotzdem. Auch wenn es keinen Kraftstoff verbrennt, müssen Halter Steuer, Versicherung und Inspektionen bezahlen. Autobesitzer können aber mit ihrem Fahrzeug auch etwas Geld verdienen. Reich wird man davon zwar nicht, aber ein paar Hundert Euro können im Jahr zusammenkommen.

Eine Geldquelle ist das Bekleben des Autos mit Werbung. Der Verdienst liegt laut ADAC hierbei je nach Größe des Aufklebers und Auftraggebers zwischen fünf und 300 Euro pro Monat. Vorsicht ist geboten bei Vermittlungs-Agenturen: Diese reichen Aufträge weiter, verlangen für den dafür notwendigen Eintrag in ihre Datenbank manchmal aber bis zu 150 Euro. Daneben werden von einigen Unternehmen Mitgliedschaften für zwei Jahre verlangt, für die hohe Gebühren anfallen. „Von solchen Lockangeboten sollte man die Finger lassen“, sagt Silvia Schattenkirchner, Verbraucherschützerin beim ADAC.

Für alle Geschäfte sollten laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen unbedingt Arbeitsverträge abgeschlossen werden. Denn im Grunde handelt es sich bei dem Zubrot mit den Werbestickern um Arbeit in Form von Werbefahrten, die zwischen einem Auftraggeber und einem Arbeitnehmer zustande kommt. Folgen haben die Werbefolien aber für die Steuererklärung: Als Einkommen aus selbstständiger Arbeit muss der Zusatzverdienst versteuert werden.

Sparen kann sich auch lohnen

Keinen richtigen Zusatzverdienst, aber eine Möglichkeit zum Sparen haben Berufspendler, die eine Fahrgemeinschaft mit einem Kollegen bilden. Neben den geteilten Kraftstoffkosten kann jeder Insasse den Arbeitsweg steuerlich geltend machen. Die Pauschale beträgt 30 Cent pro einfach gefahrenem Kilometer ab dem ersten Entfernungskilometer – unabhängig vom Verkehrsmittel und der Strecke. Der Abholweg bis zur Wohnung der Mitfahrenden zählt allerdings nicht. Der Höchstbetrag liegt bei 4500 Euro pro Jahr. Nicht erlaubt sind Taxifahrten. Wer Passagiere gegen Beförderungsgeld mitnimmt, benötigt einen Personenbeförderungsschein und eine Taxikonzession.

Dagegen ganz legal können Autobesitzer ihr Auto vermieten. Auf Internetplattformen wie autonetzer.de, nachbarschaftsauto.de, rent-n-roll.de oder tamyca.de bieten Privatpersonen ihre Fahrzeuge für andere an. Die Registrierung ist meist kostenpflichtig, ein Foto, technische Daten und die Kosten pro Kilometer beschreiben das Auto. Der Vermittler erhält eine Provision in Höhe von etwa 15 Prozent der gezahlten Mietgebühr.

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