So geht es mit den Preisen weiter:

Wird 2015 ein gutes Jahr für den Geldbeutel?

Die Teuro-Debatte ist erst einmal vom Tisch. 2015 dürfte für den Geldbeutel ein entspanntes Jahr werden. So mickrig war der Preisauftrieb schon lange nicht mehr. Was Verbraucher freut, macht manchem Ökonomen Sorge.

Was bleibt 2015 im Geldbeutel?
Karl-Josef Hildenbrand Was bleibt 2015 im Geldbeutel?

Ölpreis

Der Preisrutsch bei Rohöl, der zur Jahresmitte einsetzte, ist nach Einschätzung von Experten nicht beendet. Folglich dürften die Preise in den nächsten Monaten weiter sinken – auch deshalb weil viele Ölimporteure günstigere Einkaufspreise noch nicht in vollem Umfang an die Verbraucher weitergegeben haben.

Nahrungsmittelpreise

Die Zeiten kräftiger Preissprünge bei Lebensmitteln sind erst einmal vorbei. Im November waren die Preise laut Statistischem Bundesamt unverändert geblieben gegenüber dem Vorjahr. Auch für das kommende Jahr erwarten Experten zunächst weitgehend stabile Preise beim Lebensmitteleinkauf.

Flaue Konjunktur

Die schwache Wirtschaftsentwicklung erhöht den Druck auf Unternehmen, Preise für ihre Waren zu senken, um im scharfen Wettbewerb um Kunden überhaupt noch etwas zu verkaufen. Allerdings zeigten sich die Verbraucher zuletzt in Kauflaune – diese Nachfrage spricht aber gegen eine größere Rabattschlacht.

Euro-Kurs

Ein Grund für die Mini-Inflation der vergangenen Monate war der lange vergleichsweise hohe Euro-Kurs. Diese Stärke der Gemeinschaftswährung verbilligte den Import von Waren. Volkswirte gehen davon aus, dass die jüngste Abwertung des Euro erst im späteren Verlauf des Jahres 2015 den Preisauftrieb etwas verstärken wird.

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