Erntemaschine rammt Strommast:

Geschäfte müssen wegen Stromausfall schließen

Eine Havarie legt am Vormittag im Stadtgebiet von Teterow das geschäftliche Treiben lahm. Nicht nur der Handel muss eingestellt werden, auch viele Unternehmen sind betroffen.

Schotten dicht. Im Drogeriemarkt wie in allen größeren Geschäften muss der Betrieb bei Stromausfall eingestellt werden.
Eberhard Rogmann Schotten dicht. Im Drogeriemarkt wie in allen größeren Geschäften muss der Betrieb bei Stromausfall eingestellt werden.

Mitten zur Hauptgeschäftszeit fiel am Donnerstagvormittag in Teterow der Strom aus. Es war Markttag, die Innenstadt deutlich stärker frequentiert als sonst. Doch für viele endete der Einkaufsbummel vor verschlossenen Türen. Die meisten Geschäfte, vor allem die größeren Märkte, sind ohne Strom nicht betriebsfähig. "Wir können die Preise von Waren nicht einscannen und deshalb auch nicht kassieren", sagte Doris Claassen, Inhaberin eines Edeka-Marktes am Malchiner Tor. Doch der Netzausfall traf nicht nur den Einzelhandel. Von der Apotheke bis zur Zahnarztpraxis ruhte die Tätigkeit oder ist stark eingeschränkt.

Gut eine halbe Stunde brauchten die Techniker der Stadtwerke, um die Versorgung wiederherzustellen. Allerdings war diese nicht gleich stabil. Zweimal flackerten die Leuchten nur kurz auf, dann brach das Netz nach wenigen Minuten wieder zusammen. Erst der dritte Versuch war von Erfolg gekrönt. Zur Ursache der Havarie hieß es später, dass auf einem Feld beim Ortsteil Teschow eine Erntemaschine einen Strommast gerammt hatte. Dadurch war ein Kabel gerissen.

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