Schlafstörungen:

Gedankenreise durch den Körper erleichtert Einschlafen

Das Wahrnehmen der eigenen Körperregionen hilft auch, Verspannungen aufzuspüren.

Bis zu acht Prozent der Deutschen haben Schlafprobleme. Mit einer gedanklichen Reise durch den Körper kann der unruhige Geist zur Räson gebracht werden. Foto: Wigger
DAK/Wigger Damit die Schafe überflüssig werden: So klappt das Einschlafen besser

Einschlafstörungen lassen sich meist überwinden, wenn im Kopf kreisende Gedanken unterbrochen werden und das Gehirn eine neue Aufgabe bekommt. „Schicken Sie Ihre Gedanken auf eine Reise durch Ihren Körper“, empfiehlt Uschi Moriabadi von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken. „Lenken Sie dafür Ihre Gedanken zuerst in Ihre Füße: Wie fühlen sich Ihre Füße an, Ihre Unterschenkel, Ihre Oberschenkel? Versuchen Sie, Ihre Füße und Beine ganz bewusst wahrzunehmen.“

Anschließend reisen die Gedanken weiter in Richtung Gesäß, zur Lendenwirbelsäule und in den Bauchraum. „Geben Sie mit jeder Ausatmung Spannung ab“, rät Moriabadi. „Beobachten Sie, wie sich Ihr Bauch langsam hebt und senkt und lassen Sie mit jedem Absenken auch etwas von Ihrer Anspannung gehen.“ Dann geht es weiter: Wie fühlen sich Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule und die Schultern an? Verspannt oder entspannt? „Atmen Sie langsam ein und aus, spüren Sie jetzt wie sich Ihr Brustkorb dabei langsam hebt und senkt. Spüren Sie auch hier der Spannung und der Entspannung nach.“

Je öfter man sich auf eine solche gedankliche Reise begibt, desto leichter fällt es laut der Expertin, Verspannungen im Körper zu entdecken und wirkungsvoll zu überwinden.

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