Salmonellen-Verdacht:

Heidegold ruft Eier zurück

Wer braune Eier in seinem Kühlschrank hat, sollte vor dem Verzehr ganz genau auf die Aufdrucke achten. Es besteht Infektionsgefahr.

Die Stempelaufdrucke auf der Verpackung verraten, wo die Eier herkommen.
Malte Christians Die Stempelaufdrucke auf der Verpackung verraten, wo die Eier herkommen.

Der Eierproduzent Heidegold ruft rund 100 000 braune Eier aus Bodenhaltung zurück, die vor allem bei Netto verkauft wurden. An den Schalen von Eiern aus zwei Chargen seien bei amtlichen Proben Salmonellen festgestellt worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Innern der Eier seien aber keine Salmonellen nachgewiesen worden. Salmonellen können Magen-Darm-Infektionen verursachen.

Betroffen sind Eier aller Größen mit Haltbarkeitsdatum 28. März 2017 und den Stempelaufdrucken 2-DE-0351921 und 2-DE-1327781. Diese Eier wurden über diverse andere Verkaufsstätten, darunter auch Großhändler, in Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Hessen vertrieben.

Kaufpreis wird erstattet

Außerdem betroffen sind Eier der Größen M und L mit Haltbarkeitsdatum 31. März 2017 und den Stempelaufdrucken 2-DE-0351921 und 2-DE-1327781 auf den Eiern. Sie wurden bei Netto in Teilen von Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein verkauft.

In den betroffenen Läden wurden die Eier bereits aus den Regalen genommen. Kunden, die Produkte aus den Chargen gekauft haben, können diese zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.