Stiftung Warentest warnt:

Mineralöl in Fleischersatz entdeckt

In Fleischersatzprodukten sehen viele Verbraucher eine gesunde Alternative. Das gilt aber längst nicht für alle diese Lebensmittel.

Betroffen waren unter anderem fünf der acht vegetarischen Bratwürste.
Fredrik von Erichsen Betroffen waren unter anderem fünf der acht vegetarischen Bratwürste.

Die Stiftung Warentest hat bei einer Probe von 20 fleischlosen Frikadellen, Bratwürsten und Schnitzeln Schadstoffe festgestellt. Zwar erreichten 16 der Produkte die Noten "gut" oder "befriedigend". 6 Produkte waren aber mit Mineralöl belastet, heißt es in einem Fachmagazin.

Betroffen waren fünf der acht vegetarischen Bratwürste, sowie eines der sechs getesteten Veggie-Schnitzel. Die Belastung des Schnitzels war so hoch, dass die Tester es mit "mangelhaft" bewerteten. Pro Kilogramm maßen die Tester mehr als 400 Milligramm Mineralölbestandteile im „Vegetarische Mühlen Schnitzel klassisch“ von Rügenwalder Mühle. Drei der mit Mineralöl belasteten Bratwürste bekamen insgesamt nur ein "ausreichend".

Auch beim Nährstoffgehalt sahen die Prüfer Grund zur Kritik: Manche Produkte enthielten sehr viel Salz.

Testsieger wurden die Bratwurst und das Schnitzel fleischfrei von "Valess" (beide 2,0). Ebenfalls "gut" waren der "Bratmaxe Veggie-Griller" von Meica (2,2), "Vegetarische Mühlenfrikadellen" von Rügenwalder Mühle (2,3), das "Vegane Soja-Schnitzel" von Edeka Bio+Vegan (2,4) sowie die "Wie Frikadelle vegetarisch" von Heirler (2,5).

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